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EBEL

Red Bulls kommen mit viel Selbstvertrauen nach Wien

Troy Milam und Nikolaus Hartl - Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner Troy Milam und Nikolaus Hartl – Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Die UPC Vienna Capitals empfangen am Freitag in Spiel zwei der Best-of-seven-Finalserie den EC Red Bull Salzburg. Über 7.000 Fans werden in Kagran für einen Hexenkessel sorgen. Red Bulls bietet sich die Chance auf neunten Play-off-Sieg in Folge, was einen neuen Rekord bedeuten würde!

Der EC Red Bull Salzburg setzte am Dienstag mit einem klaren 6:1-Heimsieg in Finale Nummer 1 ein erstes Ausrufezeichen und unterstrich damit seine Favoritenrolle. Ausschlaggebend dafür waren gleich mehrere Gründe: Ein sehr starker Schlussabschnitt, welchen die Red Bulls mit 4:0 gewannen, die deutlich bessere Chancenverwertung bei einer ausgeglichenen Torschussbilanz von 32:31-Torschüssen und weniger Strafen (6:18-Strafminuten). Am Freitag wird das Finale in Wien fortgesetzt. Über 7.000 Fans werden in Kagran für einen wahren Hexenkessel sorgen und der siebte Mann am Eis sein. Daheim feierten Jonathan Ferland und Co. zuletzt vier (Play-off)-Siege am Stück! „Wir wollen 5-gegen-5 spielen. In den ersten 30 Minuten waren wir in Spiel eins mit Salzburg gleichauf, wenn nicht sogar überlegen. Es muss daher unser Ziel sein, das Spiel 5-gegen-5 zu gewinnen. Wir müssen außerdem über die volle Distanz unser Spiel machen, denn 30 oder 40 Minuten werden nicht reichen. Und wir müssen auch etwas smarter agieren, denn die Red Bulls sind im Powerplay sehr stark“, weiß Caps-Verteidiger Florian Iberer, der auf die Unterstützung der Fans setzt.

Die Red Bulls reisen vollgepumpt mit Selbstvertrauen nach Wien, denn Salzburgs Erfolgslauf ist noch beeindruckender als jener der Capitals! Die Mozartstädter gewannen ihre letzten acht Play-off-Partien und egalisierten damit die bisherige Bestmarke des EHC LIWEST Black Wings Linz aus dem Jahr 2002: Die Oberösterreicher setzten sich damals im Viertelfinale gegen Innsbruck und im Semifinale gegen Wien jeweils mit 4:0-Siegen durch. Das Finale verloren die Stahlstädter dann gegen den EC VSV mit 1:4. Matthias Trattnig und Co. starteten ihren Erfolgslauf vor einem Monat, am 10. März 2015, mit einem 4:0-Heimsieg gegen den EC VSV. Es folgten zwei weitere Siege gegen Villach, ein „Sweep“ gegen Klagenfurt und zuletzt der klare Heimsieg zum Finalauftakt gegen die Capitals!

Am Freitag bietet sich der Truppe von Daniel Ratushny nun in Wien die Chance mit dem neunten Play-off-Sieg in Folge einen neuen Spitzenwert aufzustellen. Spiel 1 haben die Red Bulls klar mit 6:1 gewonnen. Außerdem konnten die Mozartstädter heuer bereits zwei der drei Aufeinandertreffen in Kagran für sich entscheiden. Dennoch warnt Salzburg-Stürmer Konstantin Komarek vor Wien: „Es gibt keinen Grund Wien nun zu unterschätzen. Es stehen die besten Teams im Finale. Die Caps werden sicher stark herauskommen und körperbetont agieren. Wir müssen voll dagegenhalten, unseren Game Plan umsetzen, um als Sieger vom Eis zu gehen.“

Freitag, 10. April 2015 (19:30 Uhr, live bei ServusTV)
2. Finalspiel (best of seven)
UPC Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg
Schiedsrichter: PIRAGIC, WARSCHAW, Hribar, Smeibidlo
Stand in der Best-of-seven-Finalserie, EC Red Bull Salzburg – UPC Vienna Capitals: 1:0

Quelle: EBEL

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