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EBEL

Roten Bullen müssen sich Fehervar geschlagen geben

Bernd Brückler - Photo: GEPA-pictures/Felix Roittner Bernd Brückler – Photo: GEPA-pictures/Felix Roittner

Fehervar AV19 revanchierte sich für die 0:7 Niederlage Ende September und gewann in Salzburg verdient mit 6:4. Es war der sechste Sieg der Ungarn in der Salzburger Eisarena in den letzten sieben Spielen.

Der EC Red Bull Salzburg startete planmäßig in die Partie. Mit der ersten nennenswerten Chance erzielte Ryan Duncan bereits in der dritten Minute die Führung. Doch der Ausgleich der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Zuerst scheiterte Csaba Kovacs alleine vor Bernd Brückler, wenig später ließ der Goalie einen Hammer von Ex-Bulle Frank Banham nach vorne abprallen und Andrew Sarauer schoss trocken ein. In Unterzahl hatte der Torschütze sogar die erstmalige Führung der Gäste am Schläger. Auf der Gegenseite scheiterte Thomas Raffl kurz vor Drittelende mit einer Doppelchance.

Im Mittelabschnitt drehten die Gäste aus Ungarn so richtig auf. Bereits 46 Sekunden nach Wiederbeginn traf Michael Boivin im Powerplay für die Gäste. Er war erst diesen Monat von Salzburg nach Fehervar gewechselt. Wenig später erhöhten die Teufel durch Tore von Jeff LoVecchio und abermals Andrew Sarauer (in Unterzahl) sogar auf 4:1. Die Red Bulls wirkten in dieser Phase völlig ideenlos und verunsichert. Auch der Anschlusstreffer zum 2:4 durch Troy Milam (Powerplay) änderte nichts an der Situation. Zuerst rettete Brückler gegen Kovacs Augenblicke später die Stange gegen Marino.

Nach knapp fünf Minuten im letzten Drittel schöpften die Red Bulls noch einmal Hoffnung, als Ryan Duncan einen Schuss von Brian Fahey ins Tor abfälschte. Doch nur 67 Sekunden später stellte Attila Orban im Konter wieder den 2-Tore-Vorsprung her. Salzburg war zwar nach wie vor bemüht, jedoch konnten die Bullen keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Dagegen trafen die Gäste fast nach Belieben. Csaba Kovacs netzte nach einem beherzten Solo trocken ins Kreuzeck zum 6:3 aus Sicht der Gäste ein. Das vierte Salzburger Tor durch Manuel Latusa zehn Sekunden vorm Ende war nur noch Ergebniskosmetik. Fehervar bleibt der Angstgegner in der Salzburger Eisarena und siegte mit einer körperlich starken Vorstellung verdient mit 6:4.

19.10.2014: EC Red Bull Salzburg – Fehervar AV 19 4:6 (1:1,1:3,2:2)
Schiedsrichter: GRABER/VEIT, 2.000 Zuseher
Tore RBS: Duncan (3./45./pp), Milam (35./pp)
Tor AVS: Sarauer (7./32./sh), Boivin (21./pp), LoVecchio (27.), Orban (47.), Kovacs (55.)

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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