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EBEL

Rückschlag für 99ers im Kampf um die Playoffs

Guillaume Lefebvre (Moser Medical Graz 99ers) fand hier in DEC-Goalie Adam Dennis seinen Meister. (Foto: ©DEC/GEPA pictures.) Guillaume Lefebvre (Moser Medical Graz 99ers) fand hier in DEC-Goalie Adam Dennis seinen Meister. (Foto: ©DEC/GEPA pictures.)

Der Dornbirner Eishockey Club siegte bei dem Moser Medical Graz99ers in der Qualifikation-Runde mit 5:4 nach Verlängerung und hält damit weiter einen Playoff-Platz. Aber auch die 99ers sind noch im Rennen.

Die Moser Medical Graz99ers wurden auf Grund der Verletzungsmisere nochmals am Transfermarkt aktiv und verstärkten sich mit Anze Kuralt. Der 22-jährige Slowene, der zuletzt für Epinal in Frankreich stürmte, gab sein Debüt an der Seite von Roland Kaspitz und Zintis-Nauris Zusevics.

Der Dornbirner Eishockey Club startete praktisch in Überzahl ins Spiel und zeigte sofort seine Powerplay-Stärke. Jonathan D‘Aversa kam der Führung am Nächsten, traf von der Blauen jedoch nur die Latte. Danach drehte Graz mächtig auf: Olivier Latendresse, der gefährlich vorm Tor auftauchte und nur noch mit einem Foul gestoppt werden konnte bzw. Greg Day, nach dessen Schuss die Scheibe im folgenden Powerplay das lange Eck knapp verfehlte, kratzten am 1:0. Das erste Tor war aber nur eine Frage der Zeit und gelang den Hausherren schließlich in der neunten Minute: Der aufgerückte Stefan Lassen wurde an der Blauen von Manuel Ganahl ideal angespielt und traf zur Führung. Nur 53 Sekunden später erhöhte Kevin Moderer sogar auf 2:0. Die Murstädter waren weiterhin dominant, doch praktisch aus dem Nichts konnte der DEC in Minute 17 anschreiben: Die Gastgeber brachten die Scheibe nicht weg, Martin Mairitsch reagierte am schnellsten und drückte die Scheibe über die Linie.

Die Moser Medical Graz99ers starteten perfekt in den Mittelabschnitt und stellten nach nur 58 Sekunden im Powerplay den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her: Stefan Lassen nahm sich ein Herz und bezwang Adam Dennis, dem die Sicht verstellt war, mit einem Schuss in Kreuzeck zum 3:1. Dornbirn blieb davon unbeeindruckt und bekam in weiterer Folge sogar etwas Oberwasser. Nach einem Stangenschuss von Jonathan D‘Aversa reagierte Topscorer Luciano Aquino am schnellsten und drückte den Puck zum 2:3 über die Linie. Es folgten zwei Überzahlspiele für die Dornbirner, in denen Graz um einiges gefährlicher war: So scheiterten Greg Day und Olivier Latendresse mit einem Solo am Schoner von Adam Dennis und Stürmer Graham Mink verhinderte mit einem Sprung ins Tor das 4:2 durch Manuel Ganahl nach einem 2-gegen-1-Break. Danach ließ auch Graz in einem emotionalen Spiel ein 54-sekündiges 5-gegen-3-Powerplay aus.

Nach Wiederbeginn konnte Dornbirn in Überzahl rasch ausgleichen: Jamies Arniel schloss einen Sololauf zum 3:3 ab. Anschließend lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch. In der 51. Minute gingen die Gäste erstmals in Führung: Ein abgefälschter Schuss von Alex Plante von recht außen fand den Weg ins Tor. Die 99ers drängten auf das 4:4, das kurz vorm Ende auch fiel: Nach einem Schuss von Francis Lemieux, nützte Manual Ganahl den Abpraller zum Ausgleich. In der Overtime hatte Dornbirn dank James Arniel das bessere Ende. Der Dornbirner EC liegt damit weiterhin auf einen Play-off-Platz, die 99ers zwei Punkte dahinter.

26.02.2014: Moser Medical Graz99ers – Dornbirner Eishockey Club 4:5 n.V. (2:1,1:1,1:2,0:1)
Schiedsrichter: KINCSES/WARSCHAW, Zuschauer: 2.715
Tore Graz: Lassen (9., 21./pp), Moderer (10.), Ganahl (56.)
Tore Dornbirn: Mairitsch (17.), Aquino (24.), Arniel (44./pp, 61.), Plante (51.)

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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