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EBEL

Salzburg erkämpft sich zwei Matchbälle

EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Image shows Matthew Plante (Dornbirn) and Matt Keith (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner - EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Matthew Plante (Dornbirn) und Matt Keith (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Nichts anbrennen ließ EC Red Bull Salzburg in Spiel 5 gegen den Dornbirner EC und gewann nach starker Vorstellung mit 6:3. Am Dienstag können die Bullen auswärts den Aufstieg fixieren.

Die Hausherren (ohne Mühlstein, Hofer, Brucker) starteten gewohnt druckvoll in die Partie, die erste gute Gelegenheit hatte allerdings der Ex-Salzburger Alexander Feichtner für Dornbirn (ohne Montgomery, Mairitsch). Dabei konnte sich Goalie Bernd Brückler gleich auszeichnen. Praktisch im Gegenzug gingen die Red Bulls mit dem ersten gefährlichen Schuss in Führung. Troy Milam hämmerte die Scheibe von der blauen Linie ins Tor, Adam Dennis war die Sicht verstellt. Unter anderem bedingt durch drei Powerplays spielten im ersten Drittel praktisch nur die Salzburger. Gegen Meckler (zweimal) und Komarek behielt der Bulldogs Schlussmann noch die Oberhand, das Tor von Latusa (im Powerplay) konnte auch er nicht verhindern. Nachdem Martin Grabher-Meier eine der seltenen Dornbirner Chancen nicht nutzen konnte, zündeten die Red Bulls in den Schlussminuten dieses Drittels ein Offensivfeuerwerk und schnürten die Gäste bei fünf gegen fünf im eigenen Drittel ein. Die KO wirkenden Vorarlberger hatten es ihrem Torhüter zu verdanken, dass sie nicht höher in Rückstand gerieten.

Zu Beginn des Mittelabschnitts ging es Schlag auf Schlag. Zuerst scheiterte Thomas Raffl, im Gegenzug verwertete Chris D’Alvise den Rebound nach einem Aquino-Schuss zum 1:2 aus Dornbirner Sicht. Doch bereits drei Minuten später folgte die Antwort der Hausherren. Alexander Pallestrang bediente Matthew Keith ideal und dieser traf gegen seinen Ex-Club zum 3:1. Nur 63 Sekunden später legte Andreas Kristler nach und baute die Führung mit einem sehenswerten Schuss im Fallen aus. Daraufhin wurde die Partie ruppiger und bei einigen Spielern entluden sich bei einem Gerangel die Emotionen am Eis. Die Gäste konnten kein Kapital daraus schlagen, die Red Bulls kontrollierten das Spielgeschehen und ließen die Scheibe und den Gegner laufen.

Red Bulls bringen Sieg ins Trockene
Die Bulldogs aus Dornbirn gaben nicht auf und verkürzten durch D’Alvise auf 2:4 (48.). Zuvor hätte Brophey im Dornbirner Überzahlspiel bereits alles klar machen können. Doch die Salzburger Antwort kam ohnehin postwendend. Nur 39 Sekunden nach dem Gäste-Tor stellte Michael Boivin die Drei-Tore-Führung wieder her. Die Gäste aus Vorarlberg kämpften weiter und wurden belohnt: D’Alvise traf abermals und stellte mit seinem Hattrick im Powerplay auf 3:5. Erneut hatten zuvor Meckler und Roe den Shorthander am Schläger, scheiterten aber an Dennis. In den letzten Minuten ging es nochmals ordentlich zur Sache, Raffl siegte im Infight gegen Plante. Den Schlusspunkt setzte schließlich Dave Meckler eine Minute vor dem Ende mit dem Empty-Net Treffer zum 6:3 Endstand.

16.03.2014: EC Red Bull Salzburg – Dornbirner Eishockey Club 6:3 (2:0, 2:1, 2:2)
Schiedsrichter: GEBEI/NIKOLIC, 3.100 Zuseher;
Tore RBS: Milam (3.), Latusa (12./pp), Keith (25.), Kristler (26.), Boivin (50./pp),
Meckler (59./en)
Tore DEC: D’Alvise (22./48./51./pp)
Stand in der Best-of-seven-Viertelfinalserie, EC Red Bull Salzburg – Dornbirner EC: 3:2

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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