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EBEL

Salzburg gewinnt auch Spiel 3 gegen KAC

Markus Pöck und Kyle Wharton - Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber Markus Pöck und Kyle Wharton – Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

Der EC Red Bull Salzburg kann auch das dritte Spiel der Best-of-seven-Halbfinalserie gegen den EC-KAC für sich entscheiden (6:4) und hat nun am Sonntag in Klagenfurt die Chance mit einem Sieg den Finaleinzug zu fixieren.

Der EC Red Bull Salzburg zündete in den ersten Minuten des dritten Halbfinalspiels gegen den EC-KAC den Turbo. Die Bullen spielten aggressiv, mit hohem Tempo und setzten mit ihrem Spiel die Rotjacken permanent unter Druck. Bereits nach 143 Sekunden erzielte Florian Mühlstein die Führung der Heimischen und als Manuel Latusa vier Minuten später im Powerplay erhöhen konnte, glaubten viele in der Halle schon an einen Kantersieg der Salzburger. Doch die Klagenfurter Antwort folgte postwendend. Nur zwölf Sekunden nach Latusa’s Treffer verkürzte Thomas Koch, dem der Puck glücklich von der Bande auf den Schläger sprang. In der elften Minute nutzte dann noch Manuel Geier die erste numerische Überlegenheit der Gäste zum Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt spielten nur mehr die Rotjacken, die das Kommando plötzlich übernommen hatten. Logische Konsequenz daraus war auch die erstmalige Führung des KAC. Der aufgerückte Martin Schumnig, von Lundmark mustergültig bedient, stellte eine Minute vor der Pause auf 3:2 für die Gäste.

Im Mittelabschnitt begegneten sich dann wieder zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Nach dem Ausgleichstreffer durch Ryan Duncan 47 Sekunden nach Wiederbeginn konzentrierten sich beide Teams wieder auf die taktischen Vorgaben und agierten vor allem in der eigenen Zone konsequenter als noch in den ersten zwanzig Minuten. Freilich gab es einige Chancen auf beiden Seiten, wirklich gefährlich wurde es aber nur bei numerischem Ungleichgewicht, doch sowohl Luka Gracnar als auch Pekka Tuokkola ließen bis zur Pause keine weiteren Treffer mehr zu.

Lediglich 15 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt als Thomas Koch Manuel Geier vor Luka Gracnar bediente und dieser mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Klagenfurter erneut in Front brachte. In der 47. Minute folgte aber bereits die Antwort der Heimischen, die im Powerplay durch Kyle Beach das 4:4 erzielten. Die darauffolgenden Minuten hatten es in sich. Das Spiel stand auf des Messer’s Schneide, doch beide Teams suchten die Entscheidung, es ging auf und ab. Sieben Minuten vor dem Ende dann die Vorentscheidung: Troy Milam’s Schuss von der blauen Linie wurde knapp vor dem Tor unhaltbar abgefälscht und fixierte die 5:4-Führung der Red Bulls. Der KAC stemmte sich zwar in den letzten Minuten gegen die drohende Niederlage und warf noch einmal alles nach vorne, doch mehr als das 6:4 durch Brett Sterling ins leere KAC-Tor passierte nicht mehr.

Erste Bank Eishockey Liga, Halbfinale (Best-of-Seven):
Do, 26.03.2015: EC Red Bull Salzburg – EC-KAC 6:4 (2:3,1:0,3:1)
Schiedsrichter: M. NIKOLIC/WARSCHAW; Zuschauer: 3.100;
Tore RBS: Mühlstein (3.), Latusa (7./pp), Duncan (21.), Beach (47./pp), Milam (54.), Sterling (60./en);
Tore KAC: Koch (7.), M. Geier (11./pp/41.), Schumnig (19.);

Stand in der Best-of-Seven-Serie: 3:0

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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