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EBEL

Salzburg hat es nicht selbst in der Hand

Bernd Brückler - Photo: GEPA-pictures/Felix Roittner Bernd Brückler – Photo: GEPA-pictures/Felix Roittner

Der EC Red Bull Salzburg hat vor dem Gastspiel beim HC TWK Innsbruck „die Haie“ noch Chancen auf Rang eins. Die Bullen brauchen dazu jedoch Schützenhilfe und den vierten Saisonsieg über die Haie .

Der HC TWK Innsbruck „die Haie“ verlor am Freitag eine der Generalproben für die Pre-Playoff Runde, musste sich beim KAC mit 1:4 geschlagen geben. Dabei gingen die Tiroler zum vermehrten Mal mit einem Rückstand in die erste Pause. „Wir haben im Eröffnungsdrittel zu viele Strafen genommen, das darf man sich gegen eine spielerisch starke Mannschaft nicht erlauben. Es war eine verdiente Niederlage, wir haben uns viel mehr vorgenommen“, berichtet Alexander Höller.

In Hinblick auf die in knapp einer Woche beginnende Zwischenrunde zieht der Stürmer auch positive Schlüsse: „Uns sind auch in diesem Spiel Fehler aufgezeigt worden, wir haben gesehen was wir nicht machen dürfen. Wir müssen hart an uns arbeiten, bald werden die Karten wieder neu gemischt. Wir wissen alle, um was es geht“. Bevor die Saison für die Haie quasi neu startet, empfangen sie am Sonntag noch das Spitzenteam aus Salzburg. Gegen die Bullen gab es für die Tiroler seit der Rückkehr in die Erste Bank Eishockey Liga nichts zu holen. Beim letzten Heimsieg vor mehr als fünf Jahren standen mit Mössmer, Steinacher und Hanschitz drei aktuelle HCI-Cracks im Kader. „Wir wollen zeigen, dass wir mithalten können. Die Partien gegen Salzburg sind immer sehr schwer, sie werden von Anfang an versuchen uns unter Druck zu setzen. Wir müssen defensiv sehr gut stehen“, fügt Höller hinzu. Verzichten müssen die Haie auf Benedikt Schennach und Marek Malik.

Bullen wollen in Innsbruck Pflicht erfüllen

Der EC Red Bull Salzburg konnte den Heimfluch gegen Fehervar brechen und befindet sich vor dem letzten Spieltag des Grunddurchgangs noch im Kampf um Rang eins. Nach zuletzt fünf Heimniederlagen gegen die Ungarn, setzten sich die Bullen am Freitag mit 2:1 durch. „Wir haben uns das ganze Spiel schwer getan, Fehervar ist hinten sehr gut gestanden. Es war nicht leicht sich Chancen zu kreieren, wir haben aber ein Tor mehr gemacht als der Gegner, das zählt“, resümiert Andreas Nödl, der den Game Winner verbuchte.

Durch die Siege der direkten Konkurrenz im Kampf um die Tabellenspitze rangieren die Salzburger weiterhin auf Rang drei, können sich am letzten Spieltag in Innsbruck nur mehr verbessern. Thomas Raffl und Co. brauchen dabei jedoch Schützenhilfe, hätten sie bei Punktgleichheit mit Linz und Wien immer das Nachsehen. „Wir fahren überall hin um zu gewinnen, so auch morgen bei Innsbruck. Die letzten beiden Auswärtsniederlagen werden uns nochmal einen zusätzlichen Schub geben. Das Spiel ist sehr wichtig, wir haben noch alle Chancen in der Tabelle“, so Nödl, der nach dem Duell mit den Ungarn von einem Spiel mit Playoff-Charakter sprach. Dabei ließen die Bullen jedoch alle sieben Überzahlspiele ungenutzt, präsentieren sich dagegen am Bully-Punkt äußerst fokussiert. Mehr als drei Viertel der Anspiele gingen an das Heimteam, Evan Brophey behielt in zwölf von 16 Duellen die Oberhand.

Sonntag, 12. Januar 2014 (17:50 Uhr)
HC TWK Innsbruck „die Haie“ – EC Red Bull Salzburg 
Schiedsrichter: BERNEKER, KELLNER, Kontschieder, Nikolic

Bisherige Saisonduelle:
15.09.2013: EC Red Bull Salzburg – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 2:1 (1:0,1:1,0:0)
31.10.2013: HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – EC Red Bull Salzburg 0:4 (0:2,0:1,0:1)
03.01.2014: EC Red Bull Salzburg – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 4:1 (2:0,2:0,0:1)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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