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EBEL

Salzburg ist für Bozen keine Reise wert

Red Bulls im Torjubel – Photo-GEPA-pictures-Mathias-Mandl

Der EC Red Bull Salzburg hatte im Heimspiel gegen den HCB Südtirol ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, besiegte die Gäste schlussendlich aber mit 3:1 und setzte sich wieder an die Tabellenspitze.

Salzburg begann wieder mit Gracnar im Tor und musste neben dem letztmals gesperrten Kapitän Trattnig auch Meckler (Muskelzerrung) vorgeben, für ihn rückte Brucker wieder ins Line-up. Bozen startete mit Hübl im Tor und bot vier komplette Blöcke auf. Die gewohnte Startoffensive der Hausherren brachte zwar einige gute Szenen, aber keine zwingende Chance. Kurioserweise betraf die einzige Strafe des Startdrittels Latusa wegen inkorrekter Ausrüstung, weil er mit eben gebrochenem Stock kurz eine Bewegung zur Scheibe machte. Die Bullen überstanden das starke Powerplay der Südtiroler. Danach prüfte Nödl Bozens Schlussmann aus mittlerer Distanz (13.), der Keeper hatte aber gute Sicht. Die größte Chance der Gäste machte Gracnar zunichte, als er Espositos Breakaway hielt – Boivin war beim Abspiel gestürzt.

Mäßig verlief das erste Überzahlspiel der Gastgeber, so überraschend kam dann die Führung: Brophey brach durch und legte für Keith auf, der aus drei Metern hart abdrückte – Hübl war chancenlos (25.). In der Folge wurde die Dominanz der Bullen immer offensichtlicher, die Chancen häuften sich: Nödl scheiterte aus kurzer Distanz nach Fahey-Zuspiel (30.), Hofer traf aus zwei Metern nicht (31.), doch Druck und Arbeit wurden darauf belohnt: eine Kooperation der vierten Linie schloss Hofer zum 2:0 im Nachsetzen ab (32.). Cullen, Kristler und Raffl hätten das Spiel frühzeitig entscheiden können, auf der Gegenseite hatten Sekunden vor Drittelende Charlebois und Esposito den Anschlusstreffer auf den Schlägern.

Ein schlechter Wechsel der Salzburger brachte Bozen die Chance, die Piché prompt zum 1:2 nützte (46.). Beinahe hätte Sharp postwendend das 2:2 geschafft, doch Gracnar stand goldrichtig. Ein Traumtor entschied dann zugunsten der Bullen: Welsers Backhand-Pass verwertet Kristler mit sattem Schuss zum 3:1 (50.). Bozen-Coach Pokel nahm Hübl schon bei 57:12 vom Eis, doch die Schlussoffensive der Gäste brachte keinen Erfolg mehr.

26.12.13: EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 3:1 (0:0,2:0,1:1)
Schiedsrichter: KELLNER/TRILAR, 3100 Zuschauer;
Tore RBS: Keith (25.), Hofer (32.), Kristler (50.);
Tor HCB: Piché (46.);

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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