Mit Ihrem Besuch auf www.eishockey.org stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.

EBEL

Salzburg mit Overtime-Sieg in Bozen

HC Bozen vs EC Red Bull Salzburg. Image shows Joe Motzko (EC RBS) and Marco Insam (Bozen). Photo: GEPA pictures/ Amir Beganovic HC Bozen vs EC Red Bull Salzburg. Image shows Joe Motzko (EC RBS) and Marco Insam (Bozen). Photo: GEPA pictures/ Amir Beganovic

Die Foxes kamen zunächst nur schwer in die Gänge. Salzburg kombinierte flink und dominierte die Anfangsphase nach Strich und Faden. Allerdings erarbeiteten sich die Bullen vor Jaroslav Hübl keine klaren Torchancen, was für die gute Defensivarbeit der Foxes sprach. Nach fünf Minuten konnten die Gastgeber erstmals mit einem Mann mehr agieren, aber die Verteidigung des HCB sorgte für wenig Gefahr. Kaum war Salzburg wieder vollzählig, da hätte Komarek nach einem Fehler von Pichè beinahe getroffen, doch Hübl war auf seinem Posten. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels hatten Egger & Co. zwei weitere Power-Play-Situationen zu ihren Gunsten, aber es fehlte der letzte, entscheidende Pass, ein präziser Schuss oder ein Geniestreich eines Angreifers, um Gracnar in Bedrängnis zu bringen. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts legte Strömberg den Puck für Whitfield auf, der die Scheibe an den Außenpfosten des gegnerischen Tors lenkte.

Nach der ersten Pause kam der HCB Südtirol mutiger aus der Kabine und schrammte in der vierten Minute an der Führung vorbei. Angelo Esposito mit einem Pass auf Hannes Oberdörfer, der Gracnar zu einer Glanztat zwang. Nur 60 Sekunden später probierte es Sharp, der den Salzburger Goalie erneut prüfte. Ein Tor lag nun in der Luft und siehe da, es fiel: Nicoletti mit einem Schuss aus der Distanz, Gracnar konnte den Puck nicht festhalten und Santorelli stand goldrichtig. Die Foxes waren nun vom Führungstreffer beflügelt und hätten in der Folge beinahe auch das 2:0 erzielt.

Salzburg mit einem Doppelschlag innerhalb von 49 Sekunden
Als Kim Strömberg nach nur 38 Sekunden des Schlussdrittels auf 2:0 zu Gunsten der Lokalmatadoren stellte, da schien eine Vorentscheidung gefallen. Aber Red Bull Salzburg schlug zurück – und zwar doppelt. Erst verkürzte Meckler in der 50. Minute, keine 60 Sekunden später musste Hübl neuerlich hinter sich greifen, als ihm Brophey zum zweiten Mal das Nachsehen gab. In der Schlussphase agierten die Foxes wieder offensiver, doch Zählbares kam für die Pokel-Truppe nicht heraus. Auf der Gegenseite hatte Boivin noch eine gute Chance, bevor es in die Verlängerung ging.

Dort hielt Hübl seine Vorderleute bis zur 64. Minute im Spiel und parierte unter anderem eine Großchance Trattings. 78 Sekunden vor der Sirene musste sich der Bozner Goalie aber Boivin geschlagen geben, der das 3:2 für die Salzburger erzielte.

28.02.2014: HCB Südtirol – EC Red Bull Salzburg 2:3 n.V. (0:0;1:0;1:2,0:1)

Schiedsrichter: KELLNER/SMETANA, Zuschauer: 3.012;

Tore HCB: Santorelli (31.), Strömberg (41.);

Tore RBS: Meckler (50.), Brophey (51.), Boivin (64.);

Kommentar verfassen