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EBEL

Salzburg verkürzt in der Serie auf 1:2

Red Bulls im Torjubel – Photo-GEPA-pictures-Mathias-Mandl

Der EC Red Bull Salzburg besiegte den HCB Südtirol zu Hause klar 7:2 und verkürzte damit in der Best-of-Five-Finalserie auf 1:2. Die Bullen fixierten den Sieg mit vier Treffern im Schlussdrittel. Spiel vier folgt bereits am Freitag in Bozen.

Die Red Bulls setzten ihren Gegner von Beginn an unter Druck. Bereits im ersten Powerplay – nach nur 90 Sekunden – roch es nach der Führung: Manuel Latusa und Thomas Raffl scheiterten aber alleine vor Jaroslav Hübl und ein Schuss von Dave Meckler verfehlte das Tor. In der fünften Minute war es dann aber soweit: Andreas Nödl erzielte nach einem Gestocher vorm Tor das 1:0. Für den Stürmer war es der erste Treffer im Play-off. Erst in der achten Minute musste Goalie Bernd Brückler bei einem Schuss von Sebastien Piche erstmals eingreifen. Danach konnte Bozen die Partie offener gestalten. Im Finish zogen die Gastgeber nochmals das Tempo an, vergaben aber durch Kapitän Matthias Trattnig, Konstantin Komarek und Dave Meckler drei Sitzer.

Im Mitteldrittel gelang dem HCB Südtirol rasch das 1:1: MacGregor Sharp reagierte nach einem Schuss von Alexander Egger am Schnellsten und versenkte nach nur 209 Sekunden den Rebound eiskalt. Im Gegenzug hätten die Red Bulls durch Dominique Heinrich wieder vorlegen können, der Puck verfehlte sein Ziel aber knapp. Doch dann brachte Thomas Raffl sein Team nach Vorarbeit von Manuel Latusa mit einem Schuss aus der Halbdistanz wieder in Führung. Die Füchse agierten in weiterer Folge wieder zielstrebiger nach vorne und nach einem Schuss von Rick Schofield war dieses Mal Marco Insam per Abstauber erfolgreich – 2:2. Die Antwort der Red Bulls ließ nicht lange auf sich warten: Nur 107 Sekunden später brachte Andreas Kristler die Red Bulls in Überzahl mit einem platzierten Onetimer zum dritten Mal in diesem Spiel in Führung! Die Südtiroler ließen danach ihrerseits eine Überzahl ungenützt, somit nahm der EC Red Bull Salzburg eine knappe 3:2-Führung in die zweite Pause mit.

Im Schlussabschnitt suchte Salzburg die Entscheidung und die Südtiroler wollten den Ausgleich, beide Goalies blieben aber souverän. Die Füchse ließen sogar ein 4-minütiges Power Play ungenützt. In dieser Phase waren die Red Bulls dem vierten Treffer sogar näher, Joe Motzko scheiterte jedoch bei einem Break-away an Jaroslav Hübl. Die Zeit lief nun für Salzburg, dass auf seine Chancen im Konter lauterte: Nachdem zunächst noch Garrett Roe in Jaroslav Hübl seinen Meister fand, schloss Evan Brophey wenig später einen Gegenstoß zum vorentscheidenden 4:2 ab. Nur 46 Sekunden später traf Garrett Roe im Powerplay sogar zum 5:2. Salzburg hatte immer noch nicht genug und legte durch Michael Boivin (58./sh) und einem Empty-Net-Treffer von Florian Mühlstein (59.) im Finish sogar noch zwei Tore nach, siegte 7:2. Damit verkürzten die Red Bulls in der Best-of-Five-Finalserie auf 1:2. Finalspiel Nummer vier folgt bereits am Freitag in Bozen.

08.04.2014: EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 7:2 (1:0,2:2,4:0)
Schiedsrichter: SMETANA/WARSCHAW, 3.200 Zuseher
Tore Salzburg: Nödl (5./pp), Raffl (31.), Kristler (36./pp), Brophey (55.), Roe (56./pp), Boivin (58./sh), Mühlstein (59./EN)
Tore Bozen: Sharp (24.), Insam (35.)
Stand in der Best-of-five-Finalserie, RBS – HCB: 1:2

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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