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EBEL

Salzburg zieht an Villach und Linz vorbei

Mit bemerkenswert hoher Aggressivität begannen die roten Bullen die Villacher Adler von Beginn an in deren Verteidigungszone einzuschnüren. In der zweiten Minute brachte Dave Meckler den Villacher Schlussmann J.P. Lamoureux zum ersten Mal in Bedrängnis. Der Mann mit der ersten Chance des Spiels erzielte auch das erste Tor der Begegnung. Einen perfekt gespielten Konter vollendete Meckler nach mustergültigem Zuspiel von Garret Roe zur Führung (11.). Villach, das vor dem Gegentreffer im Powerplay zwei Mal, durch Mario Altmann (9.) und Markus Peintner (10.) Gefahr ausstrahlen konnte, war nun in Schockstarre. Marco Pewal ließ sich von Roe den Puck im eigenen Drittel abluchsen, was das 2:0 für die Mozartstädter in der 13. Minute zu Folge hatte. Von den Fehlern seiner Hintermannschaft unbeeindruckt verkürzte Brock McBride in Minute 16 auf 1:2. Sein sehenswerter Abfälscher, nach scharfem Zuspiel von Klemen Pretnar, versetzte die Zuschauer in der Villacher Stadthalle in kollektives Staunen.

Im Mitteldrittel hatten die beiden Torhüter erstmals die Möglichkeit sich auszuzeichnen. J. P. Lamoureux reagierte bei einem wuchtigen Schlagschuss von Douglas Lynch blitzschnell und bewahrte die Adler somit vor einem weiteren Verlusttreffer. Auf der Gegenseite fand Alexander Rauchenwald, nach schönem Solo, in Luka Gracnar seinen Meister (beide 27. Minute). In der darauffolgenden Situation erzielte Derek Ryan den Ausgleich in blau-weiß. Inmitten eines wilden Gestochers vor dem Salzburger Gehäuse behielt er als einziger Akteur den Überblick und hob die Scheibe über den Red-Bull-Schlussmann in die Maschen (27.). Ab diesem Zeitpunkt regierte der Kampf am Villacher Eis. Ein Strafenreigen prasselte über die beiden Teams herein, aus dem nur Dominique Heinrich in der 28. Minute Kapital schlagen konnte. Sein platzierter Flachschuss von der blauen Linie stellte die Bullen-Führung wieder her.

Das muntere Sammeln von Strafen ging auch im Schlussabschnitt weiter. Diesmal funktionierten die Überzahlformationen beider Mannschaften optimal. In der 42. Minute erzielte Coleman Jarrett den neuerlichen Ausgleich. Sein Flachschuss fand durch die Beine von Gracnar den Weg ins Tor. In Minute 43 gelang den roten Bullen ebenfalls ein Powerplay-Treffer. Brian Fahey stellte mit einem wuchtigen „Blueliner“ unter die Latte die Führung und somit auch den Endstand von 3:4 her.

Salzburgs Head Coach Don Jackson: „Es war das erwartete harte Stück Arbeit in Villach. Aber wir hatten einen guten Start, konnten gleich in Führung gehen und sind nie zurück gelegen. Die Jungs haben alle einen guten Job gemacht und ein ganz wichtiges Spiel gewonnen.“

25.10.2013: EC VSV – EC Red Bull Salzburg 3:4 (1:2,1:1,1:1)

Schiedsrichter: Kellner/Smetana, Zuschauer: 4.119;

Tore Villach: McBride (16./PP), Ryan (27.), Jarrett (42./PP);

Tore Salzburg: Meckler (11.), Roe (13.), Heinrich (28./PP), Fahey (43./PP);

Am kommenden Sonntag (Spielbeginn 17:30 Uhr) bestreiten die Red Bulls ihr drittes Auswärtsspiel dieser Woche gegen den HC Orli Znojmo, der in Ungarn bei SAPA Fehérvár AV19 mit 2:3 unterlag.

(Quelle: EBEL)

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