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EBEL

Salzburger feiern Kantersieg gegen VSV

Ben Walter, Dave Meckler, Dominique Heinrich, Michael Boivin and Ryan Duncan (Red Bull Salzburg). Photo: GEPA pictures/ Matthias Hauer Ben Walter, Dave Meckler, Dominique Heinrich, Michael Boivin and Ryan Duncan (Red Bull Salzburg). Photo: GEPA pictures/ Matthias Hauer

Der EC Red Bull Salzburg feierte gegen einen harmlosen EC VSV einen verdienten 6:1-Heimsieg. Andreas Kristler gab ein gelungenes Comeback mit einem Tor und einem Assist.

Die erste Salzburger Erfolgsmeldung kam bereits am Vormittag: Der tschechische Verteidiger Zdenek Kutlak machte von seiner Ausstiegsklausel nicht gebrauch und bleibt somit bis Saisonende in Salzburg. Nach einem verhaltenen Start von beiden Teams traf Manuel Latusa in der 13. Minute mit der bis dahin besten Chance nur die Stange. Nach einer weiteren Bullen-Chance kamen die Gäste etwas überraschend zur Führung: VSV-Neuzugang Darren Haydar bezwang Luka Gracnar (17.). Die Führung hielt jedoch nur zwei Minuten. Im Powerplay glich Salzburg Kapitän Matthias Trattnig aus.

Im Mittelabschnitt gaben die Red Bulls dann ordentlich Gas und ließen den Villacher Adlern kaum Luft. Im Tor stand inzwischen Bernd Brückler, der den leicht angeschlagenen Gracnar ersetzte. Knapp vor Halbzeit der Partie fälschte Thomas Raffl einen Milam-Kracher von der blauen Linie unhaltbar zur erstmaligen Salzburger Führung ab. Im Anschluss hatten die Gäste bei 1:30 Minuten 5 gegen 3 Überzahl die große Ausgleichschance, Fortier scheiterte jedoch an Brückler. Die Gastgeber machten es besser und zogen durch Tore von Sterling und Kristler auf 4:1 davon. Dazwischen vergab John Lammers eine der seltenen VSV-Möglichkeiten.

Der Schlussabschnitt begann wie das Mitteldrittel endete: Mit einem Salzburger Tor, diesmal durch Alexander Pallestrang. Zehn Minuten vor dem Ende tanzte Kyle Beach durch die Villacher Abwehr, umkurvte mit einem Haken Goalie Jean Philippe Lamoureux und traf zum vermeintlichen 6:1. Bei seinem Haken traf er jedoch den Tormann so unglücklich mit dem Knie an der Maske, dass dieser regungslos am Eis liegen blieb. Lamoureux musste in der Folge von Thomas Höneckl ersetzt werden, das Tor wurde nach Videostudium aberkannt. Das sechste Bullen-Tor fiel jedoch zwei Minuten später durch Manuel Latusa doch noch. Dies war gleichzeitig der Endstand einer einseitigen Partie. Die Torschussstatistik von 39 zu 16 Schüssen verdeutlicht die Salzburger Überlegenheit.

16.10.2014: EC Red Bull Salzburg – EC VSV 6:1 (1:1,3:0,2:0)
Schiedsrichter: NIKOLIC/SMETANA, 2.300 Zuseher
Tore RBS: Trattnig (19./pp), Raffl (26.), Sterling (32.), Kristler (38.), Pallestrang (43.), Latusa (54.)
Tor VSV: Haydar (17.)

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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