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EBEL

Salzburger Heimklatsche im ersten Finalspiel

Garrett-Roe-und-Kim-Stroemberg-Photo: GEPA-pictures-Florian-Ertl Garrett Roe und Kim Stroemberg im Zweikampf um den Puck – Photo: GEPA-pictures-Florian-Ertl

Der HCB Südtirol ließ dem EC Red Bull Salzburg im ersten Finalspiel keine Chance. Entfesselt aufspielende Füchse aus Bozen siegten in der Mozartstadt mit 6:1, David Laliberte traf dabei drei Mal.

Die Finalserie begann mit vorsichtigem Abtasten von beiden Mannschaften. Erst nach sechs Minuten musste Jaroslav Hübl erstmals bei einem Schuss eingreifen. Wenig später hätte Dominique Heinrich beinahe einen Distanzschuss ins eigene Tor abgefälscht. Mit Fortdauer des Drittels erhöhte sich das Tempo und auch die Torchancen nahmen zu. Nach zwölf Minuten hatte Fabio Hofer bei einer Doppelchance die Führung für die Hausherren am Schläger, konnte den Südtiroler Schlussmann aber nicht bezwingen. Nur eine Minute später konnte Bozen für 33 Sekunden in doppelter Überzahl agieren, die Verteidigung der Salzburger stand jedoch sicher. Als Fahey zurück aufs Eis kam, vergab Manuel Latusa einen 3 auf 1 Konter. Die Gäste machten es besser und nutzen eine ihrer Chancen. Nach toller Vorarbeit von John Esposito verwertete Rick Schofield den Rebound eiskalt zur Bozener Führung.

Auch im Mittelabschnitt waren die Hausherren nicht vom Glück verfolgt. In der 25. Minute traf Mühlstein aus kurzer Distanz nur die Querlatte, praktisch im Gegenzug erhöhte Kim Strömberg mit einem satten Schuss ins Kreuzeck auf 2:0 für die Gäste. Die Bullen-Abwehr spielte in dieser Situation viel zu passiv und lief immer der Scheibe hinterher. Es folgten mehrere Strafen, wobei beide Teams in Unterzahl gut standen. Mark Cullen konnte zwar den Puck an Hübel vorbeistochern, das Spielgerät blieb jedoch auf der Linie liegen. Die stark agierenden Gäste zeigten, wie man Tore erzielt: David Laliberte zog aus der Distanz ab, die Scheibe ging zwischen zwei Salzburger und den Schonern von Goalie Brückler durch ins Netz. Der Schlussmann sah bei dieser Aktion nicht glücklich aus. Wenig später bekamen die Red Bulls erneut ein Powerplay zugesprochen und diesmal konnte man das Abwehrbollwerk der Bozener überwinden. Thomas Raffl verwertete den Rebound nach einem Komarek-Schuss. Ansonsten fanden die Hausherren kaum ein Rezept um die starke gegnerische Abwehr zu durchbrechen, während man selbst hinten nicht sattelfest agierte. Die Konsequenz war das 4:1 aus Sicht der Gäste, abermals durch Laliberte.

Nach Wiederbeginn verhinderte Brückler bei einem Alleingang von Mark Santorelli ein weiteres Tor der Gäste. Doch im Powerplay erhöhten die Füchse aus Bozen scheinbar spielend einfach nach einer Kombination von Kim Strömberg und Macgregor Sharp auf 5:1. Von den Red Bulls kam kaum noch eine Gegenwehr. Bei den wenigen Gelegenheiten in diesem Drittel (Komarek, Raffl) war der Gäste-Torhüter nicht zu bezwingen. Den Schlusspunkt setzte erneut David Laliberte, der seine Leistung mit einem Hattrick zum 6:1 krönte. Danach riskierte Don Jackson alles und nahm bei 55:19 Minuten Goalie Brückler vom Eis. Tor fiel jedoch keines mehr.

Nach dieser Niederlage sind die Red Bulls am Sonntag in Spiel zwei in Bozen bereits gehörig unter Druck, während sich die Füchse mit zwei Heimsiegen zum Meister krönen können.

04.04.14: EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 1:6 (0:1, 1:3, 0:2)
Schiedsrichter: GEBEI/WARSCHAW, 3.600 Zuseher
Tor RBS: Raffl (37.)
Tore HCB: Schofield (18.), Strömberg (27.), Laliberte (33./40./56.), Sharp (51./pp)
Stand in der Best-of-five-Finalserie, RBS – HCB: 0:1

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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