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EBEL

Salzburger Revanche geglückt

Luka Gracnar (EC RBS) and Justin Keller (Capitals). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner Luka Gracnar (EC RBS) and Justin Keller (Capitals). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Salzburg setzte sich in einem flotten und hochklassigen Spiel dank eines perfekten Penalty-Killings gegen Wien knapp mit 2:1 durch. Die Entscheidung brachte ein Doppelschlag binnen 29 Sekunden.

Der EC Red Bull Salzburg (ohne den gesperrten Trattnig) wollte nach der Niederlage am Freitag unbedingt zurückschlagen, dementsprechend druckvoll startete er in die Partie. Nach drei Minuten fand Dave Meckler die erste Chance vor, scheiterte aber an Jürgen Penker im Tor der UPC Vienna Capitals. Es folgten zwei ansprechende Powerplays von Salzburg, die Gäste aus Wien spielten jedoch ein hervorragendes Penalty Killing. Mark Cullen vergab dabei die beste Gelegenheit. Bei 5 gegen 5 konnte sich Salzburg nicht wirklich im Angriffsdrittel festsetzen. Die Vienna Capitals standen hinten sehr kompakt und waren in der Offensive mit schnellen Vorstößen ein ums andere Mal gefährlich. Einen dieser Angriffe nutzte Francois Fortier zur Führung der Capitals: Er verwertete den Rebound, nachdem zuvor Olsson noch aus kurzer Distanz scheiterte (13.).

Zu Beginn des Mittelabschnitts schoss Brian Fahey mit einem Hammer knapp am Tor vorbei, ehe zum dritten Mal an diesem Abend ein Caps Spieler auf die Strafbank musste. Abermals konnten Meckler und Co. die Wiener Abwehr nicht bezwingen. Wenig später mussten die Red Bulls zweimal in Unterzahl agieren und blieben dabei ebenso fehlerlos wie zuvor die Gäste. Kurz vor Ende des Drittels scheiterte Manuel Latusa aus aussichtsreicher Position an Penker. In dieser Situation verletzte sich Meckler ohne Fremdeinwirkung und konnten nicht mehr weiterspielen. In der letzten Spielminute rettete Luka Gracnar gegen Nikolaus Hartl, der einen 2 gegen 1 Konter mit einem Onetimer abschloss.

Die Red Bulls starteten druckvoll ins letzte Drittel. In Minute 44 musste Andre Lakos zwei Minuten in die Kühlbox. Dabei behielt zuerst Penker mit einem tollen Save gegen Fahey die Oberhand, Augenblicke später konnte er jedoch den Ausgleich nicht verhindern: Thomas Raffl verwertete den Rebound nach einem Latusa-Schuss. Jetzt drehten die Salzburger auf. Nur 29 Sekunden später hämmerte Troy Milam die Scheibe mit einem Blue-Liner zur erstmaligen Salzburger Führung ins Kreuzeck. Daraufhin ging es mit hohem Tempo hin und her, wobei die Capitals sichtlich geschockt waren. Acht Minuten vor Drittelende bekamen die Gäste abermals ein Powerplay zugesprochen, doch Rafael Rotter und Andre Lakos konnten Gracnar nicht überwinden. Auf der Gegenseite vergab Andreas Nödl nach einem Wiener Abspielfehler im eigenen Drittel. Richtig eng wurde es 29 Sekunden vor dem Ende als Michael Boivin auf die Strafbank musste. Augenblicke zuvor bewahrte Gracnar mit einem Riesensave gegen Jonathan Ferland die Hausherren vor dem Ausgleich. Die Caps nahmen den Goalie vom Eis und spielten 6 gegen 4 Überzahl. Die Red Bulls retteten sich jedoch über die Zeit und feierten dank des sehr starken Unterzahlspiels einen wichtigen 2:1-Heimsieg. Für die Vienna Capitals war es nach neun Siegen in Folge die erste Niederlage.

22.12.2013: EC Red Bull Salzburg – UPC Vienna Capitals 2:1 (0:1,0:0,2:0)
Schiedsrichter: SMETANA/TRILAR, 3.200 Zuseher;
Tore Salzburg: Raffl (46./PP), Milam (46.);
Tor Wien: Fortier (13.);

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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