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EBEL

Salzburger schicken Caps mit 6:1 nach Hause

John Hughes und Dominique Heinrich jubeln über den Finaleinzug - Photo: John Hughes und Dominique Heinrich jubeln über den Finaleinzug – Photo: GEPA Pictures / Daniel Goetzhaber

Der EC Red Bull Salzburg gewann das erste Finalspiel gegen die UPC Vienna Capitals vor eigenem Publikum dank einer fehlerlosen Defensivleistung und einem bärenstarken Schlussdrittel mit 6:1.

Beide Teams starteten verhalten in das erste Finalspiel und agierten aus einer gesicherten Defensive heraus. Der erste Warnschuss auf das Tor der UPC Vienna Capitals kam von Kyle Beach. Nach etwa zehn Minuten nahm das Spiel Fahrt auf: Zuerst traf Play-off Topscorer John Hughes nur die Außenstange, im Gegenzug konnten sich die Gäste aus Wien erstmals im Angriffsdrittel festsetzen. Magowan, Fraser und Ferland scheiterten jedoch allesamt. Je länger das Drittel dauerte, desto stärker wurden die Capitals. Rafael Rotter fälschte einen Watkins-Schuss gefährlich ab, der Puck ging jedoch knapp am langen Eck vorbei. Auf der anderen Seite rettete die Querlatte gegen Kristler. 31 Sekunden vorm Ende fiel schließlich doch noch der erste Treffer: Bei 4 gegen 4 traf Thomas Raffl durch die Beine von Matt Zaba zur Salzburger Führung.

Im Mittelabschnitt nahm Capitals-Headcoach Jim Boni bereits nach vier Minuten ein Time-Out. Dies hätte beinahe zum Ausgleich geführt, doch Rotter brachte die Scheibe nicht im leeren Tor unter. In einer ähnlichen Situation konnte auch Manuel Latusa auf der Gegenseite nicht anschreiben. Nach 36 Minuten brachte ein Abwehrfehler von Kapitän Trattnig den Gästen die bis dato beste Chance: Kris Foucault lief alleine auf Goalie Gracnar, doch dieser behielt mit einem Riesensave die Oberhand. Zwei Minuten vor Drittelende erhöhten die Red Bulls etwas glücklich auf 2:0. Ex-Bulle Andreas Nödl fälschte einen Pass von Ryan Duncan ins eigene Tor ab. Die Caps kämpften sich jedoch zurück, Kenny Magowan brachte sein Team 34 Sekunden vor der Pause im Fallen auf 1:2 heran.

Nur 25 Sekunden nach Wiederbeginn jubelten jedoch bereits die Red Bulls über die 3:1 Führung durch John Hughes im Powerplay. Die Gäste waren zwar um den Anschlusstreffer bemüht, fanden jedoch gegen die starke Salzburger Abwehr kein Rezept. Zehn Minuten vor Spielende brachte ein Doppelausschluss innerhalb weniger Sekunden die Entscheidung zugunsten der Hausherren. Brian Fahey hämmerte die Scheibe mit einem Blueliner unter die Latte. In dieser Tonart ging es weiter, nur zwei Minuten später erhöhte Kyle Beach mit seinem neunten Play-off Treffer auf 5:1. In den letzten Minuten kontrollierten die Red Bulls das Spiel und erhöhten 31 Sekunden vor dem Ende durch Brett Sterling sogar noch auf 6:1. Beachtenswert: Während die Vienna Capitals mehrmals mit einem Mann weniger auf dem Eis auskommen mussten, spielten die Red Bulls keine Sekunde in Unterzahl.

Erste Bank Eishockey Liga, 1. Finale (best of seven):
Di, 07.04.2015: EC Red Bull Salzburg – UPC Vienna Capitals 6:1 (1:0,1:1,4:0)
Schiedsrichter: SMETANA/TRILAR; Zuseher: 3.500
Tore RBS: Raffl (20.), Duncan (38.), Hughes (51./pp), Fahey (50./pp2), Beach (52.), Sterling (60.)
Tor VIC: Magowan (40.)

Stand in der Best-of-seven-Finalserie: 1:0

Quelle: EBEL   –   Administrator: Martin Beranek

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