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EBEL

Salzburger verkürzen gegen Dornbirn auf 1:2

Red Bulls im Torjubel – Photo-GEPA-pictures-Mathias-Mandl

Nach einem wahren Eishockey-Krimi konnte der EC Red Bull Salzburg gegen den Dornbirner EC in der Serie anschreiben und auf 1:2 verkürzen. Andreas Kristler traf in der 67. Minute zum 4:3 Sieg.

Nach den zwei Niederlagen erwartete man einen Sturmlauf des EC Red Bull Salzburgs zu Beginn dieses Spiel. Doch es kam wie schon des Öfteren in dieser Serie anders. Bereits in der ersten Minute stürmte Martin Mairitsch auf Goalie Gracnar. Nur zwei Minuten später nutzte Alexander Jeitziner ein Chaos vor dem Salzburger Tor. Nachdem der Bullen-Goalie vom eigenen Spieler behindert wurde, schoss der Youngster zur Gästeführung ein. Im ersten Überzahlspiel der Bulldogs schlug das beste Powerplay-Team abermals zu. Die Salzburger Abwehr vergaß komplett auf James Arniel und dieser schoss trocken ein. Bis zu diesem Zeitpunkt war von der Heimmannschaft praktisch nichts Produktives in der Offensive zu sehen. Nach knapp 14 Minuten mussten Oraze und Montgomery gleichzeitig in die Kühlbox. Diese Gelegenheit ließen sich die Red Bulls nicht nehmen. Kapitän Matthias Trattnig hämmerte die Scheibe von der blauen Linie zum Anschlusstreffer ins Tor. Zwei Minuten vor Drittelende hätte der Dornbirner Topscorer Luciano Aquino im Solo die Führung ausbauen können, verfehlte aber den Kasten.

Das zweite Drittel begann mit einem groben Schnitzer von Luka Gracnar. Arniel stürmte an der Bande ins Drittel, schoss aus spitzem Winkel aufs Tor und der Salzburger Schlussmann ließ die Scheibe durch die Schoner ins Tor passieren. Als Konsequenz kam daraufhin Bernd Brückler ins Spiel. Dies war der Weckruf für die Red Bulls, die daraufhin immer stärker wurden. In der 27. Minute umkurvte Konstantin Komarek Adam Dennis und schob den Puck durch dessen Schoner zum 2:3. Nur Augenblicke später hatte Dominique Heinrich die Riesenchance zum Ausgleich. Darauf hin wurde die Partie deutlich ruppiger mit einigen Strafen auf beiden Seiten. Die Hausherren überstanden dabei auch ein 3 gegen 5 Unterzahlspiel. Die Vorarlberger konnten ihrerseits nur einen Stangenschuss durch Arniel verzeichnen. Als wenig später Salzburg mit 4 gegen 3 Feldspieler am Eis war, knallte Brian Fahey die Scheibe zum umjubelten Ausgleich ins Tor. In dieser Phase spielten nur noch die Red Bulls.

Red Bulls reißen Spiel an sich
Im dritten Abschnitt übernahm, wie bereits im zweiten Drittel, Salzburg das Kommando und setzte Dornbirn mächtig unter Druck. Der überragende Dennis im Bulldogs-Tor konnte allerdings alle Chancen von Trattnig und Co. entschärfen. Richtig spannend wurde es die letzten zwei Minuten als Trattnig nochmals auf die Strafbank musste. Die Red Bulls retteten sich allerdings über die Zeit, das Spiel ging in die Overtime. Die Red Bulls waren wie zuvor klar überlegen und erspielten sich Chance um Chance. Nachdem Thomas Raffl nach drei Minuten den Puck an die Querlatte hämmerte, traf schließlich Andreas Kristler in der 67. Minute zum ersten Salzburg-Sieg in der Serie. Schussstatistik am Ende des Spiels: Red Bulls 61: Bulldogs 22.

11.03.2014: EC Red Bull Salzburg – Dornbirner EC 4:3 n.V. (1:2,2:1, 0:0,1:0)
Schiedsrichter: TRILAR/VEIT, 2.700 Zuseher
Tore RBS: Trattnig (15./pp2), Komarek (27.), Fahey (32./pp), Kristler (67.);
Tore DEC: Jeitziner (3.), Arniel (12./pp; 22.);
Stand in der Best-of-seven-Viertelfinalserie, RBS – DEC: 1:2

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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