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EBEL

Caps Coach Samuelsson: Waren zu wenig effizient

Philipp Lukas, Linz und Benoit Gratton, Vienna, EHC Liwest Black Wings Linz vs UPC Vienna Capitals. Foto: BWL / Eisenbauer Philipp Lukas, Linz und Benoit Gratton, Vienna, EHC Liwest Black Wings Linz vs UPC Vienna Capitals. Foto: BWL / Eisenbauer

Immer wenn die ligaweit zwei besten Defensivabteilungen aufeinandertreffen, ist ein Spiel mit wenigen Toren zu erwarten – so gesehen heute Abend in Linz. Die UPC Vienna Capitals konnten die Heimserie der Black Wings Linz nicht brechen und mussten am Ende eine 1:2-Niederlage beklagen.

Zum Start der Auswärtstour der Wiener wurde erneut auf Rotation im Lineup gesetzt, zum Teil auch erzwungener Maßen: Auf der Backup-Position debütierte Tormann Johann Bauer, da sich David Kickert am Freitag leicht verletzte und passen musste. Phil Lakos hingegen kehrte programmgemäß in das Aufgebot zurück während Jamie Fraser eine Pause gegönnt wurde.

Der Eröffnungsabschnitt endete mit einem Abtasten, auch wenn die UPC Vienna Capitals das weit aktivere Team waren, die Mittelzone rasch überbrückten und so immer wieder Räume in der Linzer Defensive vorfanden. Dennoch geriet der Torhüter der Oberösterreicher, Mike Ouzas, anfangs nicht in die Bredouille, echte Torchancen blieben nämlich Mangelware: Zwar testeten Jonathan Ferland, Michael Schiechl und Adrian Veideman Ouzas’ Können, Torerfolg wollte sich jedoch vorerst keiner einstellen.

Immer dann, wenn sich Gegner bei numerisch identen Kräfteverhältnissen neutralisieren, sind die Special Teams jene Formationen, die den Unterschied ausmachen: Im zweiten Power Play des Abends konnten die UPC Vienna Capitals den Torbann brechen: Exakt zur Halbzeit der Partie brachte François Fortier den Puck aus Mitteldistanz auf Mike Ouzas, den daraus resultierenden Abpraller nutzte Jonathan Ferland zur Führung. Der Vorsprung währte nur kurz – Strafen auf Wiener Seite brachten die Gastgeber zurück. Zunächst wurde eine Bankstrafe wegen eines Wechselfehlers ausgesprochen, dann musste auch Sven Klimbacher wegen Behinderung zwei Minuten in der Kühlbox Platz nehmen. Diesen Vorteil realisierten die Stahlstädter zum Ausgleich durch Kozek – just als die erste der beiden Wiener Strafen endete.

Im Schlussabschnitt brachte ein Treffer von Brian Lebler nach einem Defensivfehler die Entscheidung in einem engen Spiel. Die Caps hatten zuvor aber drei Powerplaysituationen ungenützt verstreichen lassen und mussten in der Schlussoffensive eine sensationelle Tormannparade des Gegners mitansehen: Fortier spielte in Überzahl Benoît Gratton mustergültig frei – sein Schuss wurde jedoch von einem in die andere Torecke hechtenden Ouzas noch mit der Fanghand entschärft. Damit müssen die Caps erneut eine knappe Auswärtsniederlage mit nur einem Tor Differenz beklagen – die nächste Möglichkeit, die Bilanz in der Fremde zu verbessern, bietet sich bereits am Dienstag – dann führt die UPC Vienna Capitals ihre Auswärtstour nach Klagenfurt.

Headcoach Tommy Samuelsson: „Wir haben eine gute und taktisch disziplinierte Leistung gebracht, eigentlich müsste man nach solchen sechzig Minuten auch mit Punkten dastehen. Leider haben wir unseren kraftvollen Start im ersten Abschnitt nicht in Tore ummünzen können. Wir haben in den Überzahlsituationen im dritten Drittel zu wenig effizient agiert und dann unglücklich das 1:2 bekommen“.

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