Mit Ihrem Besuch auf www.eishockey.org stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.

EBEL

Siege für die Kärntner Clubs

Beim KAC will man weiter jubeln. Beim KAC will man weiter jubeln.

Laibach besiegt Dornbirn, Fehervar lässt den Innsbruckern keine Chance, der EC-KAC überrollt Graz und der VSV siegt im Heimspiel gegen Linz. 

VSV – Linz 4:2

(1:1 0:0 3:1)

Die Villacher starteten wie von der Tarantel gestochen in das Heimspiel gegen die Black Wings. Die Blauen waren in den ersten Minuten tonangebend und fanden bereits in der 2. Minute, durch Derek Ryan und Marco Pewal zwei Einschussmöglichkeiten vor. Eine Minute später verwertete Daniel Nageler eine scharfe Hereingabe von Patrick Platzer zur Führung. Hannu Järvänpää, der vor allem seinen Jung-Adlern viel Eiszeit gab, konnte einige gelungene Spielzüge seiner Schützlinge bewundern, ein weiterer Treffer wollte aber nicht gelingen. Die Strafe für die suboptimale Chancenauswertung folgte auf den Fuß: Rob Hisey entwischte in Minute 14 der Villacher Hintermannschaft und sorgte dafür, dass es mit einem Spielstand von 1:1 in die erste Pause ging.

Torlos aber nicht minder spannend verlief Abschnitt zwei. Im Mitteldrittel bot sich das gleiche Bild wie in Abschnitt eins. Der VSV machte das Spiel, Linz war im Konter stets brandgefährlich. Die beiden Protagonisten der zweiten zwanzig Minuten waren definitiv Marco Pewal und Rob Hisey, die beide mehrmals am Torerfolg scheiterten. Der EHC agierte in der Defensive kompromisslos und machte etliche Villacher Chancen zu Nichte. Vor allem Michael Ouzas glänzte zwei Mal. Gegen Scott Hotham (23.) und Marco Pewal (36.) ließ er seine Fanghand sensationell nach oben schnellen.

Die Tore, die im Mitteldrittel nicht fielen, bekamen die Zuseher im Schlussabschnitt serviert. Der Trefferreigen begann in der 47. Minute, als Marco Pewal das Spielgerät ansatzlos ins rechte Kreuzeck hämmerte. Zwischen Puck und Latte hätte nicht einmal mehr ein Blatt Papier gepasst. Zwei Minuten später markierte Markus Peintner mit einem kuriosen Treffer das 3:1. Nach Bullygewinn von Eric Hunter überraschte Villachs Nummer 34 Michael Ouzas und schlenzte den Puck aus spitzestem Winkel, über die Schulter des Linzer Schlussmanns, in die Maschen. Während einer vierminütigen Überzahl kam Linz zum Anschlusstreffer. Ein abgefälschter Schlenzer von Rob Hisey fand, durch die Beine von J.P. Lamoureux, den Weg ins Gehäuse. Danach setzten die Oberösterreicher alles auf eine Karte, nahmen den Keeper vom Eis und kassierten 16 Sekunden vorm Ende den empty-net-Treffer durch Scott Hotham.

Bereits gespielt:
Salzburg – Vienna 5:0

Qualifikationsrunde:

Endstände:

Graz – KAC 2:6

(0:2 1:1 1:3)

Nach nervösem Beginn setzte der EC-KAC durch John Lammers und Manuel Geier die ersten Akzente. In der achten Spielminute profitierten die Kärntner von einem Aufbaufehler der Moser Medical Graz99ers, den Tyler Scofield eiskalt zum 1:0 nützte. Die Hausherren blieben davon allerdings unbeeindruckt und versuchten zu antworten: Olivier Labelle scheiterte jedoch mit einem Bauertrick-Versuch an Goalie Rene Swette. Auch Roland Kaspitz ließ eine gute Chance aus und im direkten Gegenzug traf Tyler Spurgeon zum 2:0 ins kurze Eck (13.). Das war es dann auch schon im ersten Drittel.

Im zweiten Abschnitt kamen die Steirer zwei Sekunden nach Ablauf eines Überzahlspiels durch Francis Lemieux zum 1:2-Anschlusstreffer. Nun nahmen die Murstädter Fahrt auf und berannten den Kasten von Rene Swette. Doch der (Rekord-)Meister profitierte in der Person von Tyler Scofield von einem weiterer Grazer Aufbaufehler und der bezwang Danny Sabourin in Unterzahl durch die Beine zum 3:1. Die Rotjacken hätten anschließend durch Thomas Koch und Colton Fretter nachlegen können, beide trafen in einem Powerplay jedoch nur die Stange. Auf der anderen Seite konnte Olivier Latendresse einen Abpraller nicht nützen.

Das Schlussdrittel begann vielversprechend: Nach nur 57 Sekunden machte Lemieux nach einer „Flanke“ von Roland Kaspitz volley das 2:3. Jedoch die Hoffnungen auf den Ausgleich wurden bald im Keim erstickt: Manuel Geier nützte einen Rebound zum 4:2. Die Klagenfurter legten danach sogar noch zwei Treffer nach und siegten am Ende mit 6:2. Der EC-KAC holte damit in Graz zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um die letzten beiden Play-off-Tickets.

Fehervar – Innsbruck 5:0

(1:0 4:0 0:0)

Herber Rückschlag für Haie!

Die Innsbrucker Haie müssen einen Rückschlag im Kampf um die Play-off-Plätze einstecken. Ein katastrophales Mitteldrittel brachte gegen Sapa Fehervar die Entscheidung.    

Es zählt jeder Punkt im Kampf um den begehrten Play-off-Einzug. Das gilt für die Innsbrucker Haie, aber auch für alle anderen Teams in der Qualifikationsrunde. Gegen Sapa Fehervar wartete auf die Tiroler erneut ein gefühltes Endspiel. Der Start der Haie in die Partie konnte sich durchaus sehen lassen. Zwar waren die Hausherren optisch überlegen, die besseren Chancen hatten zunächst aber die Tiroler. Vor allem im einzigen Powerplay zeigten die Innsbrucker ihre Klasse und drückten vehement auf die Führung. Lediglich Heteneyi im Tor der Ungarn blieb ein ums andere Mal Sieger. Die beste Chance vergab Justin Donati. Kurz vor Drittelende setzten schließlich die Ungarn das erste große Ausrufezeichen Sarauer stand goldrichtig im Powerplay. Die Innsbrucker zeigten sich aber alles andere als geschockt und gaben in der Folge mächtig Gas.

Die eiskalte Dusche folgte aber früh im zweiten Drittel. Mit dem ersten Angriff durfte Fehervar erneut jubeln, Tokaji erhöhte auf 2:0. Und die Gastgeber blieben am Drücker, das 3:0 folgte nur wenige Minuten später durch Yellow Horn. Nun roch es bereits nach Vorentscheidung, zumal Sertich im Powerplay bereits das 4:0 nachlegte (33.). Als Kovacs eine halbe Minute später sogar noch das 5:0 folgen ließ, war ein katastrophales Mitteldrittel für die Haie perfekt.

Vor dem Schlussabschnitt hatte Goalie Adam Munro genug, er machte Patrick Machreich Platz. Die Haie waren nun um Schadensbegrenzung bemüht, doch richtig gefährlich wurden die Tiroler in dieser Phase nur selten. Am Ende blieb den Haie sogar der Ehrentreffer verwehrt, es blieb bei der 0:5-Niederlage.

EBEL-Zwischenrunde, vierter Spieltag

Platzierungsrunde:

Bereits gespielt:
Salzburg – Vienna 5:0

VSV – LINZ 4:2

(1:1 0:0 3:1)

BOZEN – ZNOJMO 4:0

(0:0 2:0 2:0)

QUALIFIKATIONSRUNDE:

GRAZ – KAC 2:6

(0:2 1:1 1:3)

FEHERVAR – INNSBRUCK 5:0

(1:0 4:0 0:0)

LJUBLJANA – DORNBIRN 5:2

(1:0 2:1 2:1)

TABELLE PLATZIERUNGSRUNDE

1. Red Bull Salzburg 4 3 1* 0 14:6 9
2. UPC Vienna Capitals 4 2 0* 2 8:11 8
3. HCB Südtirol 4 3 0* 1 9:4 7
4. Liwest Black Wings Linz 4 1 0* 3 5:14 5
5. EC Villacher SV 4 2 0* 2 11:11 4
6. Orli Znojmo 4 1 2* 1 10:11 4

* Niederlage in Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Bonuspunkte: Vienna 4, Linz 3, Salzburg 2, Südtirol 1

TABELLE QUALIFIKATIONSRUNDE

1. Fehervar 4 4 0* 0 14:4 9
2. KAC 4 2 0* 2 15:10 8
3. EC Dornbirn 4 1 0* 3 8:13 5
4. Olimpija Ljubljana 4 2 0* 2 14:13 4
5. Moser Medical Graz 99ers 4 1 0* 3 10:15 4
6. TWK Innsbruck Haie 4 2 0* 2 9:15 4

* Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Bonuspunkte: KAC 4, Dornbirn 3, Graz 2, Fehervar 1

Kommentar verfassen