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EBEL

Spiel eins geht an die Caps

Vienna Capitals unter Zugzwang. Foto: pixelpoint Vienna Capitals unter Zugzwang. Foto: pixelpoint

Die UPC Vienna Capitals besiegten den EC VSV im ersten Spiel der Best-of-Seven Viertelfinalserie zu Hause mit 4:2. Die Wiener erzielten dabei zwei Treffer in ihrem zuletzt schwächelnden Powerplay.

Beide Mannschaften begannen abwartend, die erste Möglichkeit für die Caps fand Francois Fortier in Überzahl vor. Der Kanadier konnte den Puck aus kurzer Distanz aber nicht im Villacher Gehäuse unterbringen. Kurz darauf ließ jedoch Benoit Gratton die Fans in Kagran jubeln. Der Wiener Kapitän schnappte sich den Rebound eines Schusses von Philippe Lakos und stellte mühelos auf 1.0 (6.). Die Hausherren blieben auch in der Folge das spielbestimmende Team. Gratton und Justin Keller hatten die große Chance zum Ausbau der Führung, als beide Angreifer alleine auf VSV-Schlussmann Jean-Philippe Lamoureux zufuhren, dieser aber die Oberhand behielt. Die Villacher hingegen konnten sich in Abschnitt I nur selten in der Offensivzone festsetzen und drei Minuten vor der ersten Sirene jubelte erneut Wien. Jonathan Ferland nützte einen Stockbruch bei Scott Hotham an der blauen Linie und spielte die Scheibe auf den freigelaufenen Michael Schiechl, der durch die Beine von Lamoureux zum 2:0 abschloss.

Der Mittelabschnitt begann mit einer neuerlichen Großchance der UPC Vienna Capitals. Keller und Kris Beech kamen nach einer 2-gegen-1 Situation zwar zum Abschluss, Lamoureux hielt seine Mannschaft aber mit zwei Glanztaten im Spiel. Nur wenig später enteilte Fortier der Defensive der Adler und startete ein Solo auf den Villacher Goalie, der abermals Sieger blieb. Im Anschluss setzten die Gäste ihr erstes Ausrufezeichen. Nach schöner Kombination über John Hughes knallte Marco Pewal den Puck nur an die Querlatte. Die Donaustädter machten es im Gegenzug besser. Bei numerischer Überlegenheit bediente Ferland den am rechten Bullypunkt lauernden Andrè Lakos, der das Spielgerät mit einem satten Schlagschuss ins kurze Kreuzeck zum dritten Mal im Villacher Tor unterbrachte (28./PP1). Die Heimischen blieben weiter am Drücker, scheiterten aber immer wieder an Lamoureux. In Minute 36 ließ Stefan Bacher die Blau-Weißen schließlich erstmals jubeln. Marco Pewal nützte eine Abspielfehler in der Wiener Verteidigung, bediente Bacher im Slot und dieser schoss freistehend zum Anschlusstreffer für die Adler ein. Nun drängten die Kärntner auf ihren zweiten Treffer, Matt Zaba brachte den 2-Tore Vorsprung seiner Caps aber in die zweite Pause.

Nachdem die Draustädter zu Beginn des Schlussdrittels noch eine 5-gegen-3 Überzahl ausgelassen hatten, verkürzte Brock McBride in Minute 45 auf 2:3. Der Center schnappte sich die im Slot freiliegende Scheibe und schoss gekonnt über den Blocker von Zaba zum Anschluss ein. Die Antwort der Capitals ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einem Tumult vor dem Villacher Gehäuse überblickte Justin Keller die Situation am schnellsten und bugsierte den Puck zum 4.2 in die Maschen (48./PP1). Der EC VSV versuchte in den verbleibenden Minuten noch einmal Alles, doch Zaba hielt den Sieg und damit die Führung in der Viertelfinalserie schlussendlich fest.

07.03.14: UPC Vienna Capitals – EC VSV 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)
Schiedsrichter: NIKOLIC/TRILAR 5.050 Zuseher
Tore Wien: Gratton (6.), Schiechl (17.), A. Lakos (28./pp1), Keller (48./pp1)
Tore Villach: Bacher (36.), McBride (45.)
Stand in der Best-of-7 Viertelfinalserie, UPC Vienna Capitals – EC VSV 1:0

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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