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EBEL

Trainerwechsel bei den Graz 99ers

Foto: Wilhelm Valentin

Die Moser Medical Graz99ers und Mario Richer gehen ab sofort getrennte Wege. „Wir sind mit der sportlichen Entwicklung im ersten Drittel des Grunddurchgangs nicht zufrieden. Wir haben uns im Sommer am Spielersektor stark verstärkt, spielen aber unter dem Niveau der Vorsaison“, sagt Präsident KR Jochen Pildner-Steinburg, „wir wünschen Mario Richer für die Zukunft alles Gute. Er hat in den ersten beiden Saisonen wichtige Arbeit für den Verein geleistet!“ Der finnische KHL- und Weltmeistercoach Petri Matikainen, der zwischen 1997 und 1999 als Verteidiger 76 Spiele für den EC-KAC bestritt, übernimmt von nun an die Moser Medical Graz99ers.

Mit Petri Matikainen wurde ein Trainer geholt, der als KHL Coach beim Traditionsverein Omsk noch letzte Saison den zweiten Platz im Grunddurchgang in der Division East erreicht hat und erst im Semifinale mit seinem Team ausgeschieden ist. In seiner Heimat Finnland wurde er zweimal zum Trainer des Jahres (2007/08 und 2011/12) gewählt und führte seine junge Mannschaft Espoo Blues als Außenseiter jeweils zur Vizemeisterschaft. Ein weiteres Karrierehighlight war der Gewinn der Weltmeisterschaft 2011 als Assistent Coach mit Finnland.

„Ich freue mich schon sehr auf die Aufgabe in Graz! Das Management und die sportliche Leitung haben mir die Vision des Vereins präsentiert und ich sehe starkes Potential in dieser Mannschaft einen weiteren Schritt zu machen, dieses Ziel zu erreichen!“, erzählt Matikainen.

„Unser 5 Jahresplan sieht eine andere Entwicklung in dieser Saison vor. Wir haben uns spielerisch von den Top 4 eher entfernt als angenähert, daher müssen wir diese einmalige Chance nutzen, diesen internationalen Toptrainer nach Graz zu holen. Die Entscheidung diesen Schritt zu wagen wurde einstimmig vom Präsident Jochen Pildner-Steinburg, den zuständigen Vorständen Silvia Priversek und Herbert Jerich Jr., sowie Sportdirektor Martin Krainz beschlossen“, erklärt GF Bernd Vollmann die Entscheidung.

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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