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EBEL

Vienna Capitals gastieren beim Rekordmeister

EC-KAC gegen Vienna Capitals. Foto: Wilhelm Valentin EC-KAC gegen Vienna Capitals. Foto: Wilhelm Valentin

Benoît Gratton & Co. trachten danach, ihren Erfolgslauf mit zuletzt drei Heimsiegen hintereinander auch in Klagenfurt zu prolongieren. Der Spielplan will es so, dass im siebzehnten Saisonspiel der Gegner bereits zum dritten Mal EC-KAC heißt.

Bislang haben die Caps beide Duelle gewonnen, zuletzt haben sie vor 12 Tagen in Klagenfurt 7:3 die Oberhand behalten. Doch das Spiel vor rund eineinhalb Wochen stand unter gänzlich anderen Vorzeichen: Der 30-fache österreichische Meister war zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt seiner Verletzungsmisere und musste neun Stammspieler vorgeben.

Foto: Wilhelm Valentin für eishockey.org

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Das weiß auch Caps-Headcoach Tommy Samuelsson: „Vor zwölf Tagen bot sich ein anderes Bild. Die verletzten Spieler sind mittlerweile ins Lineup zurückgekehrt, dazu gibt es mit Martin Schumnig und Andreas Nödl zwei starke österreichische Neuzugänge“. Wie stark die Klagenfurter derzeit agieren, zeigt das Resultat von Freitag – die bis vor wenigen Tagen noch an der Tabellenspitze thronenden Black Wings Linz wurden mit 5:1 deklassiert, die Kärntner dominierten die gesamten 60 Spielminuten. Daher wird seitens der UPC Vienna Capitals eine überaus starke Leistung erforderlich sein, um den vierten Auswärtssieg der Saison zu realisieren. Die Chancenauswertung vor dem gegnerischen Tor hatte etwa gegen Innsbruck einen ruhigeren Abend verhindert.

Foto: Wilhelm Valentin für eishockey.org

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Rafael Rotter ärgerte sich nach dem Freitag-Spiel: „Normaler Weise hätte der Erfolg nach 30 Minuten auf der sicheren Seite sein müssen“. Dennoch sprechen 44 kreierte Torschüsse eine deutliche Sprache, wie auch Tommy Samuelsson betont: „Das ist eine klare Tendenz, wir produzieren in jedem Spiel sehr viele Möglichkeiten. So lange wir das tun, besteht keine Gefahr. Wir spielen derzeit mit der Scheibe sehr gut, kontrollieren unseren Gegner. Ich bin sehr zufrieden mit den letzten Partien“.

Besondere Aufmerksamkeit wird dem Eröffnungsdrittel in der Klagenfurter Messehalle zukommen: Den da trifft mit den UPC Vienna Capitals das beste Team im ersten Spielabschnitt (16 Spiele, 10 gewonnene Eröffnungsdrittel, 5 Remis, 1 verlorenes Eröffnungsdrittel, Torverhältnis: 21:4) auf ein Team, das am Freitag insbesondere in den ersten 20 Spielminuten dominierte und mit vier Treffern den Sieg über die Linzer vorzeitig fixierte.

Samuelsson relativiert die Bedeutung dieser Statistik – und das, obwohl sie für seine Mannschaft überaus positiv ist: „Wir müssen soundso bei jedem Bully, bei jedem Shift bereit sein. Es hilft uns nicht, nur die ersten 20 Minuten gut zu spielen“.

Foto: Wilhelm Valentin für eishockey.org

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Bei den Klagenfurtern kann mit einer Rückkehr von René Swette ins Tor gerechnet werden, während bei den Caps keine Änderungen auf Verletzungsseite zu erwarten sind. David Kickert kehrt erst am Montag wieder auf das Eis zurück und Phil Lakos bleibt noch mehrere Wochen rekonvaleszent. Von Stürmer Dustin Sylvester gibt es aber bereits positive Signale: „Ich danke den Fans für die vielen Nachfragen nach meinem Gesundheitszustand. Mir geht es schon wieder viel besser. Ich möchte am Montag wieder aufs Eis gehen, dann entscheide ich nach Rücksprache mit dem Ärzteteam über meinen Comeback-Termin“.

Am Dienstag laden die UPC Vienna Capitals die Lokalrivalen des KAC zu einem Heimspiel: Am 29.10. gastieren die Villacher Adler im Eissportzentrum Kagran (Spielbeginn: 19.15 Uhr).

(Quelle: Vienna Capitals)

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