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EBEL

Vienna Capitals kommen mit Selbstvertrauen in die Draustadt

UPC Vienna Capitals. Foto: pixelpoint

Nach dem Sieg im ersten Spiel treffen die UPC Vienna Capitals am Sonntag auswärts auf den EC VSV. In der bisherigen Saison gewannen die Wiener alle Duelle in der Stadthalle.

Die UPC Vienna Capitals holten sich am Freitag im ersten Spiel der Viertelfinalserie gegen Villach mit einem 4:2-Heimsieg die Führung. Die Wiener behielten in einer über weite Strecken hitzigen Partie den kühleren Kopf, mussten sich gegen Ende des Mittelabschnitts erstmals in Unterzahl beweisen. Auf der Gegenseite schlugen die Caps zwei Mal bei numerischem Vorteil zu, jedes dritte Überzahlspiel wurde für einen Torerfolg genutzt. „Das erste Tor im ersten Spiel ist immer sehr wichtig. Wir waren sehr fokussiert und hätten zu Beginn des zweiten Drittels noch mehr aus unseren Chancen machen können, aber unser Powerplay hat gut funktioniert“, betont Headcoach Tommy Samuelsson, der im Training der Vorwoche die Special Teams forcierte.

Die Analyse der Villacher zur vierten Auswärtsniederlage in Serie fiel ident aus. „Wir haben einfach zu viele Strafen genommen und dann eben zwei Powerplay-Tore bekommen, das darf nicht passieren. Es war sicher mehr möglich, wir waren spätestens im letzten Drittel ebenbürtig“, meint Stefan Bacher, der seinen ersten Playoff-Treffer in der Erste Bank Eishockey Liga bejubelte: „Es war ein gutes Gefühl weil es der Anschlusstreffer war. Grundsätzlich ist es egal wer die Tore erzielt“.

Vienna Capitals reisen mit weißer Weste zum VSV

Nun sind die Blau-Weißen am Sonntag gefordert, wollen mit dem ersten Saisonsieg in der Stadthalle ausgleichen. Denn auch wenn die bisherigen Heimspiele immer knapp waren, in allen drei Duellen setzten sich schlussendlich die Wiener durch. Dabei verlor der VSV in jeder Partie den Mittelabschnitt. Der letzte Heimsieg über die Hauptstädter kam im Dezember 2012 zustande, damals traf der jetzige Caps-Stürmer Niki Hartl zur Entscheidung. „Das Positive zum gestrigen Spiel ist, dass wir nie aufgegeben haben. Sie haben eine kompakte Mannschaft und sind sicher einer der Titelfavoriten, das wissen wir. Morgen dürfen wir keine dummen Strafen nehmen“, blickt Bacher voraus und geht auch auf die Emotionalität von Spiel eins ein: „Sobald man vom Eis ist, sind solche Dinge vergessen. Es ist ein neues Spiel“.

Dennoch gehen die Caps-Cracks von einem „heißen Tanz“ aus, wie sie beim Abschlusstraining am Samstag betonen. Auch in Villach werden wieder Kleinigkeiten den Unterschied machen, betont Headcoach Tommy Samuelsson, „dass man sich nicht von den Emotionen aus dem Spiel bringen lassen soll. Jeder muss seine Rolle und seine Aufgaben durchziehen und sich nicht ablenken lassen“. Auch Verteidiger Sven Klimbacher erwartet ebenso ein emotionales Match: „Es wird sicherlich heiß hergehen, der VSV wird enger an den Körper gehen, aber wir müssen einfach unser Spiel durchziehen“.

Sonntag, 09. März 2014 (17:30 Uhr)
EC VSV – UPC Vienna Capitals
Schiedsrichter: GEBEI, WARSCHAW, Hofstätter, Hribar

Bisherige Saisonduelle:
22.09.2013: EC VSV – UPC Vienna Capitals 1:4 (0:0,1:2,0:2)
29.10.2013: UPC Vienna Capitals – EC VSV 1:4 (0:1,0:1,1:2)
03.11.2013: EC VSV – UPC Vienna Capitals 2:4 (2:1,0:2,0:1)
12.01.2014: UPC Vienna Capitals – EC VSV 11:1 (5:0,4:1,2:0)

Pick Round:
17.01.2014: UPC Vienna Capitals – EC VSV 4:2 (2:1,0:1,2:0)
28.02.2014: EC VSV – UPC Vienna Capitals 3:4 n. V. (0:1,1:2,2:0,0:1)

Viertelfinale:
07.03.2014: UPC Vienna Capitals – EC VSV 4:2 (2:0,1:1,1:1)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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