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EBEL

Vienna Capitals müssen siegen – sonst wird es eng

Auf Sven Klimbacher wartet viel Arbeit © Martin Beranek Auf Sven Klimbacher wartet viel Arbeit © Martin Beranek

Fehervar AV19 empfängt am Dienstag in Spiel drei der Best-of-seven-Viertelfinalserie die UPC Vienna Capitals. Die Ungarn können sich mit einem Sieg vier Matchpucks sichern.

Fehervar AV19 führt im Viertelfinalduell mit den UPC Vienna Capitals bereits mit 2:0! In beiden Spielen legten die Ungarn schon im ersten Drittel den Grundstein zum Sieg. In Wien hadert man nach der 1:4-Heimniederlage in Spiel zwei weiterhin mit der Chancenverwertung. Trotz 43 Torschüsse gelang den Österreichern nur ein Torerfolg, während die Ungarn bei 24 Torschüssen Matt Zaba gleich vier Mal bezwangen. Bereits in Spiel 1 scheiterten Jonathan Ferland und Company trotz eines Chancenpluses immer wieder an Fehervar-Schlussmann Christian Engstrand, der in den Play-offs bei einer Fangquote von 94,59 Prozent hält!, und ihrer Chancenverwertung. „Wir müssen viel einfacher spielen. In den Play-offs zählt nur der Zug zum Tor. Ich habe bislang lediglich ein Spiel erlebt, in dem wir in Führung gegangen sind. Das war gegen Villach. Ansonsten waren wir immer sofort in Rückstand. Unser erstes Ziel ist daher mit 1:0 in Führung zu gehen“, berichtete Capitals-Headcoach Jim Boni. Gegen den EC VSV konnte man dann auch als Sieger das Eis verlassen und den bislang einzigen Sieg unter dem Italo-Kanadier feiern. Zumindest in puncto Special Teams haben die Wiener derzeit die Nase vorne, trafen bisher zwei Mal in Überzahl, während die Ungarn erst einmal erfolgreich waren.

Nun kehrt die Serie am Dienstag nach Szekesfehervar zurück. Die Teufel setzen einmal mehr auf ihre Heimstärke. Vor eigenem Publikum gewannen Frank Banham und Co. acht ihrer letzten neun Heimspiele. Zuletzt waren die Ungarn zu Hause vier Mal in Folge erfolgreich und erzielten dabei immer mindestens vier Treffer. Die Wiener hingegen müssen endlich ihre Abschluss- und Auswärtsschwäche (fünf Niederlagen in Folge) hinter sich lassen. Hinsichtlich Scoring-Effizienz sind die Caps aktuell nur die Nummer 10 in der Erste Bank Eishockey Liga (Effizienz: 7,83%). Erst 143 Treffer erzielten die Schützlinge von Jim Boni heuer in 56 Spielen (im Durchschnitt: 2,55 Treffer pro Partie). Nur zwei Teams (OLL, HCI) haben im Saisonverlauf weniger oft getroffen, selbst die nach 54 Runden ausgeschiedenen Klubs G99 und DEC waren schon öfters erfolgreich. Fehervar AV19 ist in puncto Scoring-Effizienz mit einem Wert von 9,91% die Nummer 3 der Liga. Vor allem Topscorer Andrew Sarauer, Frank Banham, Daniel Koger, Brandon Marino, Istvan Bartalis oder Csaba Kovacs sind für ihre Torgefährlichkeit bekannt. „Wir spielen defensiv bisher sehr stark, ein Faktor, der über unser Weiterkommen oder Ausscheiden entscheiden wird, und offensiv waren schon alle Linien erfolgreich. Außerdem sorgen auch unserer Verteidiger für Tore“, freut sich AVS-Trainer Rob Pallin.

Am Dienstag stehen sich die beiden Teams zum fünften Mal binnen 18 Tagen gegenüber. In den letzten Tagen wurden die Wiener zum Lieblingsgegner von Fehervar AV19, immerhin gewannen die Teufel gegen die Bundeshauptstädter vier Mal in Folge innerhalb von nicht einmal drei Wochen! Mit einem weiteren Sieg können sich die Magyaren am Dienstag bereits eine 3:0-Serienführung erspielen und damit vier Matchpucks sichern. Dies wollen die Wiener ihrerseits unbedingt verhindern, um nicht am Freitag daheim gegen das vorzeitige Saisonende spielen zu müssen… „Ein guter Start ins Spiel wäre wieder wichtig: Wir wollen erneut körperbetont und mit viel Tempo agieren und nach unserem Game Plan vorgehen. Die Jungs müssen ein 2-Mann-Forchecking betreiben und versuchen Turnovers zu erzwingen. Spiel 3 ist sehr wichtig in einer Serie. Unserem Goalie wird ebenfalls eine sehr wichtige Rolle zukommen“, weiß Headcoach Rob Pallin. Das Kräftemessen zwischen Fehervar AV19 und den UPC Vienna Capitals ist das torärmste Viertelfinalduell (bisher erst 12 Treffer in 120 Minuten) und das einzige Duell, indem es nach zwei Spielen nicht unentschieden steht!

3. Viertelfinalspieltag (best of seven)
Dienstag, 10. März 2015 (19:15 Uhr)
Fehervar AV19 – UPC Vienna Capitals
Schiedsrichter: ERD, SMETANA, Johnston, Smeibidlo

Stand in der Best-of-seven-Viertelfinalserie, Fehervar AV19 – UPC Vienna Capitals: 2:0

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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