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EBEL

Vienna Capitals: Peter Schweda vor Comeback

Drei Heimspiele hintereinander standen dieser Tage auf dem Spielplan der UPC Vienna Capitals. Nach zwei Siegen soll mit einem Erfolg über die Innsbrucker Haie eine „perfekte Woche“ gefeiert werden.

Die Mannschaft weiß jedoch, dass dieses Vorhaben trotz einer beeindruckenden Erfolgsserie gegen den Freitag-Gegner nicht leicht umzusetzen sein wird. Matt Zaba feierte bei der 3:0-Revanche am Dienstag gegen Fehervar nicht nur sein zweites Shut-Out dieser Saison, er blieb in seiner Ära bei den UPC Vienna Capitals insgesamt bereits das achte Mal ohne Gegentor. Damit hält Zaba seit Dienstag den Vereinsrekord und überholte damit Jean-François Labbé (7 Shut-Outs für die Caps). Ein Umstand, der nicht nur den 30-jährigen Kanadier aus Yorkton freut, sondern auch seine Mannschaftskollegen. Verteidiger Sven Klimbacher etwa betont, dass auch ihm das Erreichen eines Shut-Outs wichtig ist: „Natürlich schauen wir im Spielverlauf auch darauf, die Null zu halten. Das ist eine schöne Auszeichnung für unseren Keeper, ein Dank für seine tollen Leistungen“.

Mit seinen bisherigen Fangquoten ist Zaba neben Linz-Torhüter Mike Ouzas übrigens auch wieder Ligaspitze. Die beiden Heimspielerfolge, mit denen die Caps den fünften Tabellenrang gehalten haben, sind mittlerweile aber Vergangenheit – die derzeitigen Gedanken gehören dem nächsten Gegner: Die Innsbrucker Haie haben nach gutem Saisonstart zuletzt ihren Spielfluss verloren und finden sich gegenwärtig nur auf dem vorletzten Rang wieder. „Es gibt aber keinen kleinen Gegner, keine leicht gewonnenen Spiele. Das muss jedem klar sein. In der Dienstag-Runde hat etwa Tabellenführer Bozen gegen Schlusslicht Ljubljana bis zuletzt zittern müssen. Jeder kann jeden schlagen – das ist in dieser Liga nicht nur eine hohle Phrase, sondern Realität“, betont Headcoach Tommy Samuelsson einmal mehr, dass man mit Respekt agieren werde.

Die UPC Vienna Capitals können sich dabei auch weiter auf ihren guten Start ins Spiel verlassen – auch nach 15 absolvierten Partien in der Erste Bank Eishockeyliga haben die Wiener weiter erst ein Eröffnungsdrittel verloren. „Es ist immer wichtig, das erste Tor zu schießen“, so Samuelsson. Für Sven Klimbacher wird auch Freitag ein Geduldspiel folgen: „Wir müssen wieder versuchen, unser Konzept umzusetzen, Druck auszuüben und die eigene Zone zu kontrollieren“.

Gerade gegen die Innsbrucker Haie ist die Kontrolle der eigenen Defensive in den letzten Spielen besonders gut gelungen: Die UPC Vienna Capitals sind gegen die Tiroler seit 276 Minuten ohne Gegentreffer, haben zuletzt vor 13 Monaten ein Tor der Haie erlebt. Auf Verletzungsseite ist mit einer Rückkehr von Verteidiger Peter Schweda ins Lineup zu rechnen, auch Torhüter David Kickert könnte bald in den Kader zurückkehren. Neben dem langzeitverletzen Phil Lakos wird am Freitag auch Dustin Sylvester (Gehirnerschütterung) aller Voraussicht nach fehlen. „Wir müssen bei Dustin von Tag zu Tag schauen. Es geht ihm schon viel besser, angesichts  der langen Saison werden wir aber mit Sicherheit nichts riskieren“, so Samuelsson.

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