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EBEL

Vienna Capitals reisen in den Westen

Vienna Capitals gegen Dornbirn. (Foto: ©DEC/GEPA pictures.) Vienna Capitals gegen Dornbirn. (Foto: ©DEC/GEPA pictures.)

Der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ war am Freitag in Salzburg ohne Chance und verlor auch das dritte Saisonduell mit dem Tabellenführer klar mit 1:4. Damit blieben die Tiroler auch in ihrem zweiten Spiel 2014 ohne Punkte. Eine deutlichere Niederlage verhinderte Torhüter Adam Munro, der 47 von 51 Schüssen abwehrte. „Salzburg gehört zu den Top-Teams der Liga und hätte auch höher gewinnen können. Adam Munro machte ein starkes Spiel und bewahrte uns mit einigen guten Saves vor einer höheren Niederlage. Wir hatten auch unsere Chancen aus Break-Aways oder einen Penaltyshot, den ich leider nicht nützen konnte“, so Stürmer Jeff Ulmer, der für die Haie in zwölf Einsätzen bereits acht Treffer und fünf Assists erzielen konnte.

Am Sonntag empfangen die Innsbrucker nun die UPC Vienna Capitals und nur 24 Stunden später wartet dann der HDD Telemach Olimpija Ljubljana. Während die Haie gegen Wien seit der Rückkehr in die höchste Spielklasse alle sieben Duelle verloren, haben die Tiroler gegen die grünen Drachen mit 5:4-Siegen eine positive Bilanz aufzuweisen und gewannen auch 2013/14 bisher zwei von drei Aufeinandertreffen. „Ich freue mich schon sehr auf die zwei Spiele. Das Match gegen Wien wird sicher hart. Die Caps haben eine sehr starke Mannschaft und sind sehr erfolgreich unterwegs. Mit Benoit Gratton und Francis Fortier spielte ich 2005/06 auch eine Saison in Hamburg zusammen. Ich freue mich schon die Beiden wieder zu sehen. Das Match gegen Ljubljana wird auch ein Besonderes: Ich treffe erstmals auf meine alten Team-Kollegen. Es wird bestimmt lustig die Jungs wieder zu sehen, ich habe mich mit ihnen und Headcoach Ivo Jan gut verstanden. – Wir wollen in beiden Spielen gut spielen und Punkte holen. Es wird sicher ein guter Test für uns, denn wir treffen auf die Slowenen bekanntlich auch im Play-off-Race!“, weiß der Routinier, der vor seinem Absprung nach Tirol für dem HDD Telemach Olimpija Ljubljana in 27 Spielen 23 Punkte scorte.

Eine Zukunft in Innsbruck kann sich der Stürmer gut vorstellen: „Es gefällt mir und meiner Familie gut hier: Die Stadt ist schön, alle sind sehr nett und bemüht. Wir können uns gut vorstellen länger zu bleiben“, so Ulmer, der die Top-Linie mit dem Zwillingen Tyler Donati und Justin Donati bildet: „Wir haben Fire-Power und gehören zu den besten Sturmlinien der Liga!“

Die UPC Vienna Capitals reisen an diesem Wochenende nach Innsbruck und Dornbirn. Im Westen Österreichs geht es für Wien um Bonuspunkte für die Pick-Round. Aktuell würden die Hauptstädter als Tabellenzweiter mit drei Bonuspunkten in die Zwischenrunde starten. Auf Platz eins, der vier Bonuspunkte bringt, fehlen Benoit Gratton und Co. nur zwei Punkte. „Wir wollen den Grunddurchgang als Erster abschließen und 4 Extrapunkte in die Zwischenrunde mitnehmen. Dazu müssen wir auch in Innsbruck und Dornbirn punkten. Man hat letztes Jahr gesehen, dass die Zwischenrunde nicht einfach ist. Wir wollen jetzt so viele Punkte wie möglich mitnehmen, deswegen sind die nächsten beiden Spiele extrem wichtig für uns. Ein oder zwei Punkte können am Ende den Unterschied ausmachen. Wir wollen unbedingt den Heimvorteil im Play-off, denn vor allem in einer best-of-5 Serie könnte dieser entscheidend sein.“, weiß Verteidiger Andre Lakos. Bisher konnten die Bundeshauptstädter seit der Rückkehr der Innsbrucker in die Erste Bank Eishockey Liga alle 7 Spiele gegen den HCI gewinnen und auch in Dornbirn konnte man in allen drei Antritten (zwei Siege) punkten.

Zuletzt unterlagen die Caps daheim dem Ec-KAC 3:4 nach Penaltyschießen und verloren damit erstmals seit 24. November 2013 oder sechs Spiele wieder ein Heimspiel. „Wir haben uns gut gefühlt, wollten das Spiel unbedingt gewinnen und haben den KAC auch sicher nicht unterschätzt. Im Penaltyschiessen war das Glück einfach etwas mehr auf ihrer Seite. Beim entscheidenden Penalty von Lundmark sprang der Puck vom Rücken von Matt Zaba ins Tor. Im Penaltyschiessen ist aber immer alles möglich, fürs nächste Spiel nehmen wir mit, dass wir uns zurück gekämpft und Moral gezeigt haben. Die nächsten Spiele werden auch wieder schwierig. Wir werden in Innsbruck und Dornbirn wieder alles geben, dann haben wir sowieso wieder bis Freitag Pause. Die zwei Spiele in Folge sollten also kein Problem für uns sein.“, meinte auch Verteidiger Sven Klimbacher.

Sonntag, 05. Jänner 2014, 17:30 Uhr
HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – UPC Vienna Capitals
Schiedsrichter: SMETANA, VEIT, K. Nikolic, Smeibidlo

Bisherige Saisonduelle:
27.09.2013: UPC Vienna Capitals – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 5:0 (3:0,1:0,1:0)
25.10.2013: UPC Vienna Capitals – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 3:2 (2:1,1:0,0:1)
30.11.2013: HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – UPC Vienna Capitals 3:7 (2:1,0:4,1:2)

Montag, 06. Jänner 2014, 17:30 Uhr
Dornbirner Eishockey Club – UPC Vienna Capitals
Schiedsrichter: GEBEI, GRABER, Nagy, Nemeth

Bisherige Saisonduelle:
03.10.2013: UPC Vienna Capitals – Dornbirner EC 3:4 (1:0,1:2,1:2)
21.11.2013: UPC Vienna Capitals – Dornbirner EC 5:3 (1:0,1:2,3:1)
14.12.2013: Dornbirner EC – UPC Vienna Capitals 2:3 n. V. (2:1,0:1,0:0,0:1)

Montag, 06. Jänner 2014, 17:30 Uhr
HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – HDD Telemach Olimpija Ljubljana
Schiedsrichter: KELLNER, SMETANA, Nothegger, Smeibidlo

Bisherige Saisonduelle:
13.09.2013: HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – HDD Telemach Olimpija Ljubljana 4:2 (2:1,0:1,2:0)
19.10.2013: HDD Telemach Olimpija Ljubljana – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 5:1 (4:0,0:1,1:0)
23.11.2013: HDD Telemach Olimpija Ljubljana – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 5:6 (2:3,2:1,1:2)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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