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EBEL

Vienna Capitals wollen mit einem Heimsieg in das Halbfinale

Rafael Rotter © Martin Beranek Rafael Rotter © Martin Beranek

Die UPC Vienna Capitals empfangen am Mittwoch in Spiel 6 der Best-of-seven-Viertelfinalserie Fehervar AV19. Die Wiener wollen vor eigenem Publikum das Halbfinale fixieren, die Ungarn ein Spiel 7 erzwingen!

Die UPC Vienna Capitals haben am Mittwoch die Chance zu Hause die Viertelfinalserie gegen Fehervar AV19 zu beenden! Nach drei Siegen in Folge führen die Österreicher in der Best-of-seven-Serie mit 3:2. Am Montag gewannen Jonathan Ferland und Company in Ungarn mit 5:2. Dabei zeigten sich die Wiener äußerst effektiv. Nur 21 Mal schossen die Bundeshauptstädter auf das Tor der Ungarn und trafen dabei fünf Mal. Die Magyaren hingegen konnten Matt Zaba mit 31 Schüssen nur zwei Mal überwinden. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison erzielten die Capitals auswärts mehr als vier Treffer. Zuvor gelang der Truppe von Jim Boni dieses Kunststück am 23. Dezember 2014 beim klaren 7:3-Erfolg beim HC TWK Innsbruck „Die Haie“. Rafael Rotter war an allen fünf Treffern beteiligt. Der Stürmer erzielte das erste Tor selbst und bereitete zudem die weiteren vier Treffer mustergültig vor und war damit auch der Spieler des Abends. Der Knoten scheint bei den Wienern in der entscheidenden Phase der Meisterschaft also geplatzt zu sein, nachdem die Wiener zuvor mit ihrer Scoring-Effizienz haderten. Außerdem zeigten sich die Caps im Penaltykilling stark! „Wir sind sehr gut gestartet, beinahe hätten uns die Undiszipliniertheiten noch den Sieg gekostet. Unser Penalty Killing war aber sehr gut. Jetzt müssen wir ruhig bleiben, ein Sieg fehlt uns noch und diesen gilt es nun zu holen!“, weiß Capitals-Headcoach Jim Boni.

Am Mittwoch geht die Serie nun in Wien in die sechste Runde. Nach dem bitteren Viertelfinal-Aus im Vorjahr gegen den EC VSV, könnten die Wiener mit ihrem 14. Heimsieg dieser Saison nach 2013 wieder das Halbfinale fixieren. Fehervar AV19 schaltete man übrigens bereits 2010 mit 4:1-Siegen aus. Damals gewannen die Ungarn Spiel 1 und dann die Wiener vier Mal in Folge. Den Sack zu gemacht haben die Capitals im ersten Play-off-Duell mit den Ungarn zu Hause in der Overtime.

Fehervar AV19 ist hingegen in Wien zum Siegen verdammt! Bei einer Niederlage wäre der Traum vom erstmaligen Halbfinal-Einzug zu Ende. Bisher scheiterten die Ungarn stets in der ersten Play-off-Runde an den UPC Vienna Capitals (1:4), HDD Telemach Olimpija Ljubljana (2:4) und im Vorjahr an Meister HCB Südtirol (0:4). Die Teufel haben die Serie aber noch nicht aufgegeben und wollen nach drei Niederlagen in Folge in Wien zurückschlagen. Den Grund für die Niederlage in Spiel 5 hatte Headcoach Rob Pallin jedenfalls rasch gefunden: „Einsatz und Leistung im ersten Drittel waren inakzeptabel. In einem Spiel 5 sollte es keiner zusätzlichen Motivation benötigen. Im zweiten und dritten Drittel haben wir dann so gespielt, wie wir uns das vorstellen, allerdings lagen wir da schon klar mit 0:4 zurück. Die Wiener mussten viele Strafen nehmen, nur leider konnten wird daraus nicht das nötige Kapital schlagen. Wenn wir in Wien so spielen, wie die letzten 40 Minuten am Montag sehen wir noch ein Spiel 7. Die Jungs müssen die Dinge machen, die man im Play-off machen muss und unsere besten Spieler müssen die Besten sein.“ Während bei den Caps der Knoten platzte, gelangen den Ungarn in den letzten drei Spielen nur noch fünf Treffer. Gefordert sind Liga-Topscorer Andrew Sarauer, der schon vier Partien ohne Punkte blieb und Routinier Frank Banham, der in den letzten vier Matches ohne einen Torerfolg blieb, sowie Torjäger Csaba Kovacs, der im Play-off bisher die „Hex“ am Schläger hatte und noch nicht getroffen hat.

6. Viertelfinale (best of seven)
Mittwoch, 18. März 2015 (19:15 Uhr)
UPC Vienna Capitals – Fehervar AV19 
Schiedsrichter: GEBEI, PIRAGIC, Nagy, Smeibidlo

Stand in der Best-of-seven-Viertelfinalserie, Fehervar AV19 – UPC Vienna Capitals: 2:3

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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