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EBEL

Villacher Adler wollen Revanche für das Debakel

Vienna Capitals unter Zugzwang. Foto: pixelpoint Vienna Capitals unter Zugzwang. Foto: pixelpoint

Der EC VSV reist am Freitag zu Beginn der Pick-Runde zu den UPC Vienna Capitals. Dabei wollen sich die Kärntner für die zuletzt erlittene Auswärtsblamage revanchieren.

Mit dem höchsten Sieg der Vereinsgeschichte sicherten sich die UPC Vienna Capitals am Sonntag den erneuten Sieg des Grunddurchganges der Erste Bank Eishockey Liga. Beim 11:1-Heimerfolg über den VSV gelang den Wienern alles, Headcoach Tommy Samuelsson zeigt sich zufrieden: „Wir haben im Startdrittel fast alle Chancen genützt. Der erste Platz bedeutet uns viel, es ist ein Zeichen für gute Arbeit“.

Mit vier Bonuspunkten gehen die Wiener nun in die Pick-Runde, wo es gleich zu Beginn zum neuerlichen Aufeinandertreffen mit den Draustädter Adlern kommt. Das Spiel steht unter anderen Voraussetzungen, so treten die Villacher diesmal mit einem fast kompletten Lineup an. Doch auch die Caps gehen regeneriert in die zweite Phase der Meisterschaft. „Die freien Tage haben uns gut getan, seit Weihnachten hatten wir permanente Belastung, sehr viele schwere Partien und auch sehr viel auswärts gespielt“, berichtet Samuelsson. Kapitän Benoit Gratton bestreitet am Freitag seine 300. Partie für die Hauptstädter, bislang verzeichnete er 126 Tore und 264 Assists für seinen Klub. „Wien ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Jetzt möchte ich in meiner sechsten Saison endlich den Titel mit den Caps holen“, so der 37-jährige Kanadier, der morgen hochmotivierte Gäste erwartet: „Sie werden unglaublich heiß auf die Revanche sein, darauf sind wir eingestellt“.

VSV startet bei null

Headcoach Hannu Järvenpää sprach von seiner schmerzhaftesten Niederlage als Trainer nachdem der EC VSV am Sonntag in Wien untergegangen war. “Die Caps ließen uns schlecht aussehen, bei uns hat einfach nichts funktioniert. Trotzdem haben wir nur ein Spiel verloren, es wäre bitterer, wenn es das letzte der Saison gewesen wäre“. Die Blau-Weißen arbeiteten die letzten Spiele auf und wollen nun in der Zwischenrunde wieder angreifen.

Die Villacher gehen ohne Bonuspunkt in die nächste Runde, sind jedoch auch aufgrund der Vorsaison darauf aus, unter den besten vier Teams und damit mit Heimrecht im Viertelfinale abzuschließen. Denn damals ging das siebente Spiel in Linz verloren. Den ersten Schritt wollen sie bei der Chance zur Revanche in Wien machen, ist die letzte Niederlage noch längst nicht aus den Köpfen. „Es wird eine andere Partie, wir werden diesmal gutes Eishockey zeigen. Ein neues Spiel bringt auch immer eine neue Chance mit sich“, so Järvenpää, der auf die Rückkehr einiger Spieler hofft. Auch Neuzugang Eric Hunter sollte sein Debüt geben, der universell einsetzbare Angreifer soll dem Trainerteam einige Optionen in der Offensive geben. Jungvater JP Lamoureux kehrt in die Mannschaft zurück.

Freitag, 17. Januar 2014 (19:15 Uhr)
UPC Vienna Capitals – EC VSV
Schiedsrichter: BABIC, GEBEI, Nagy, Nemeth

Bisherige Saisonduelle:
22.09.2013: EC VSV – UPC Vienna Capitals 1:4 (0:0,1:2,0:2)
29.10.2013: UPC Vienna Capitals – EC VSV 1:4 (0:1,0:1,1:2)
03.11.2013: EC VSV – UPC Vienna Capitals 2:4 (2:1,0:2,0:1)
12.01.2014: UPC Vienna Capitals – EC VSV 11:1 (5:0,4:1,2:0)

Caps testen gegen Medvescak

Am heutigen Donnerstag gaben die UPC Vienna Capitals zwei Testspiele gegen KHL-Team Medvescak Zagreb bekannt. Während die Erste Bank Eishockey Liga im Februar wegen der Olympischen Winterspiele in Sotschi pausiert, werden die Wiener sowohl auswärts als auch zu Hause gegen den ehemaligen Liga-Konkurrenten antreten.

Medvescak Zagreb vs. UPC Vienna Capitals
Samstag, 8. Februar 2014 im Rahmen des Salata Winter Classic
Faceoff: 17:30 Uhr

UPC Vienna Capitals vs. Medvescak Zagreb
Samstag, 15. Februar 2014, Eissportzentrum Kagran
Faceoff: 16:00 Uhr

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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