Mit Ihrem Besuch auf www.eishockey.org stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.

EBEL

Villacher empfangen die Caps

Volle Konzentartion bei VSV-Coach Hannu Järvenpää und seinen Cracks. Foto: pixelpoint Foto: pixelpoint

Während zuletzt die Raubvögel Villachs (1:4) und Znaims (4:3 n.V.) im Eissportzentrum Kagran gastierten, reisen die Wiener nun in den Adlerhorst nach Villach. Dort will sich die Mannschaft von Tommy Samuelsson und Phil Horsky für die Niederlage vor fünf Tagen revanchieren. Das Spiel in Villach ist zugleich das letzte vor der IIHF International Break, in welcher das österreichische Eishockeynationalteam die European Ice Hockey Challenge bestreiten wird.

Am Freitag gab es für den VSV in Salzburg eine mehr als klare 1:9-Niederlage, gegen Wien konnten die Blau-Weissen in den bisherigen zwei Saisonduellen auswärts gewinnen (4:1), vor eigenem Publikum setzte es allerdings eine 1:4-Schlappe. „Salzburg ist derzeit wohl das beste Team der Liga. Am Freitag gerieten wir durch dumme Fehler früh mit 3:0 in Rückstand und konnten und brachen danach ein. Das darf uns gegen Wien nicht passieren“, analysiert Verteidiger Stefan Bacher das letzte Spiel und weiß worauf es am Sonntag ankommen wird: „Die Capitals lassen nur wenig Chancen zu, daher müssen wir versuchen nicht in Rückstand zu geraten, denn dann wird es verdammt schwer für uns. Wir müssen defensiv wieder cleverer spielen und vorne unsere Möglichkeiten nutzen!“ Am Line-up wird Coach Hannu Järvenpää keine Änderungen vornehmen, J.P. Lamoureux wird wieder im Tor stehen.

Die UPC Vienna Capitals möchten mit einem Sieg in die neuntägige Ligapause gehen. Dazu bedarf es einer Revanche für das am Dienstag erlittene 1:4 im Eissportzentrum Kagran. Eine der Schlussfolgerungen, die aus den letzten Heimspielen gezogen werden konnte, ist jene, dass die Caps sich das Leben derzeit alles andere als einfach machen. Denn es werden in der gegenwärtigen Saisonphase eine Vielzahl an Torchancen benötigt, um über einen Torerfolg jubeln zu können. Auch Sven Klimbacher, Siegestorschütze gegen Znojmo, bestätigt: „Im Vorjahr ist uns das wesentlich einfacher von der Hand gegangen. Zwar wird sich auch das wieder ändern, momentan müssen wir deshalb umso härter für unseren Erfolg kämpfen“.

Die Kampfkraft wurde gegen Znojmo unter Beweis gestellt – in einem rassigen Lokalderby blieben die Caps in Verlängerung erfolgreich, zeigten Gratton & Co. auch trotz Verlusttreffern Moral und drehten einen 2-Tore-Rückstand noch in einen Sieg. Phil Horsky konnte seinem Team gratulieren: „Wir haben gegen einen starken Gegner nie aufgegeben, auch das Momentum von Znaim gebrochen und gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten“.

Für den Sonntag-Gegner Villach ist die letzte Woche vor der Ligapause indes keine einfache: Vier Spiele haben die Draustädter – inklusive der Sonntag-Begegnung gegen die Caps – binnen sechs Tagen zu absolvieren; nicht zuletzt deshalb kam der VSV beim derzeitigen Ligadominator Red Bull Salzburg am Freitag mit 1:9 unter die Räder. Schon zur Halbzeit führten die Mozartstädter 6:0, so kam der junge Lukas Schluderbacher zu seinem Debüt im Adler-Tor. Diese Niederlage ist für die Wiener jedoch kein Grund an der Stärke der Blau-Weißen zu zweifeln, wie auch Headcoach Tommy Samuelsson betont: „Villach ist immer für viele Tore gut, das haben sie ja auch am Dienstag gegen uns gezeigt. Wir müssen offensiv noch mehr Druck ausüben, auch diese ‚schmutzigen Tore’ erzwingen“.

Zwei Mal trafen die beiden Teams in dieser Saison bereits aufeinander – jeweils das Auswärtsteam feierte am Ende einen ungefährdeten 4:1-Erfolg. Diese Statistik darf sich nach Meinung der UPC Vienna Capitals gerne auch im dritten Duell fortsetzen. Doch der Schein trügt: „Villach ist gerade zu Hause enorm stark. Sie spielen vor ihren eigenen Fans noch einmal um eine Klasse stärker“, warnt Tommy Samuelsson. Am Lineup wird sich vor der Ligapause nichts mehr ändern: Dustin Sylvester feierte ein gutes Comeback, hatte bei zwei der vier Caps-Tore seinen Schläger im Spiel und konnte zwei Torvorlagen auf seinem persönlichen Punktekonto verbuchen. Verletzt fehlen werden weiter David Kickert und Phil Lakos.
(EBEL, Vienna Capitals)

 

Sonntag, 03. November 2013 (17:30 Uhr):
EC VSV – UPC Vienna Capitals (119)

Schiedsrichter: FALKNER, TRILAR, Johnston, Johnstone;

 

Statistische Details

• Beide Saisonduelle endeten mit identem Endergebnis: Daher 5:5-Tore, 2:2 Punkte zwischen den UPC Vienna Capitals und dem Villacher SV

• Die Tendenz der letzten 5 Spiele: VSV (2 Siege, 3 Niederlagen), Caps (4 Siege, 1 Niederlage)

• Die UPC Vienna Capitals sind seit vielen Wochen erstmals nicht mehr das EBELTeam mit dem besten Torsaldo: Red Bull Salzburg übertrumpfte die Wiener nach dem 9:1 gegen Villach

• Die Caps gewannen 3 der letzten 5 Duelle in Villach (der letzte VSV-Triumph in der Stadthalle gegen die UPC Vienna Capitals datiert vom 07.12.2012)

 

Erste Bank Eishockey Liga, 32. Spieltag

Freitag:

Vienna – Znojmo 4:3 n.V.

(0:0 2:3 1:0 – 1:0)

Wien, 4.850 Zuschauer, SR Berneker/Trilar

Tore: Veideman (22./PP), Ouellette (34.), Ferland (47./PP), Klimbacher (65.) bzw. Fiala (25.), Kolarz (26.), Lattner (33./PP)

Strafminuten: 8 bzw. 8

Linz – Bozen 3:5

(2:3 0:0 1:2)

Linz, 4.000 Zuschauer, SR Kincses/Nikolic

Tore: Leahy (9., 19./PP), Murphy (59./SH) bzw. Esposito (1., 17./PP), Sharp (8./PP), Insam (56.), Pance (60./PP)

Strafminuten: 14 bzw. 12

Salzburg – VSV 9:1

(3:0 4:0 -2:1)

Salzburg, 3.015 Zuschauer, SR Gebei/Veit

Tore: Raffl (5., 14./PP, 23., 39.), Brophey (6.), Boivin (23.), Meckler (31.), Komarek (53.), Motzko (55.) bzw. Hughes (41./PP)

Strafminuten: 20 bzw. 10

Dornbirn – Innsbruck 6:2

(5:0 1:0 0:2)

Dornbirn, SR Graber/Warschaw

Tore: Aquino (2., 14.), D’Aversa (3., 18.), Mink (9.), Feichtner (36.) bzw. T. Donati (47., 60./PP)

Strafminuten: 12 bzw. 6

Graz – Ljubljana 2:1

(1:1 0:0 1:0)

Graz, SR Kellner/Smetana

Tore: Kinasewich (4., 46./PP) bzw. Ulmer (10.)

Strafminuten: 10 bzw. 6

 

 

Kommentar verfassen