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EBEL

VSV besiegen Spitzenreiter

Michael Forney (VSV) and Andreas Kristler (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Jannach Michael Forney (VSV) and Andreas Kristler (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Jannach

Nach zwölf Siegen am Stück mussten sich die Red Bulls erstmals wieder geschlagen geben. Die Villacher gewannen mit 4:3 und feierten damit ihrerseits den sechsten Sieg in Folge.

Beide Teams starteten aggressiv in dieses Spitzenspiel. Nach nur vier Minuten bekam der EC Red Bull Salzburg bereits das erste Powerplay zugesprochen, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Aber auch der EC VSV konnte im Powerplay nicht wirklich überzeugen. Auf Salzburger Seite tauchte vor allem die erste Linie um Raffl, Meckler und Komarek (ersetzte den verletzten Roe) immer wieder gefährlich vor Lamoureux auf, doch dieser behielt stets die Oberhand. Die Bullen waren diesmal nicht so drückend überlegen, wie es die Fans aus den vorangegangenen Spielen gewohnt waren. So prüften auch die Adler ein ums andere Mal Goalie Gracnar. Die bis dato beste Chance des Spiels vergab Daniel Nageler, als er nach tollem Pass alleine auf den Salzburger Schlussmann lief. Praktisch aus dem Nichts gingen die Gäste eine Minute vor Drittelende in Führung: Ein Distanzschuss von Nico Brunner wurde noch unhaltbar von Alexander Rauchenwald abgefälscht. Zum ersten Mal seit dem ersten Heimspiel am 13.9. gingen die Bullen daheim mit einem Rückstand in die erste Pause.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Salzburger Pech, Troy Milam traf nur die Stange. Wenige Minuten später gelang schließlich doch der Ausgleich. Meckler passte zur Mitte, Lamoureux ließ die Scheibe durch die Schoner rutschen und Konstantin Komarek schob sie über die Linie. Der Jubel der Hausherren hielt aber nicht lange. Mit einem Doppelschlag durch Benjamin Petrik in Unterzahl (Lynch und Milam zu passiv) und Michael Forney in Überzahl zog Villach auf 3:1 davon. Bei Salzburg klappte immer weniger. Der VSV machte es besser: nach einem Stangenschuss von Derek Ryan erhöhte Daniel Nageler kurz vor der Pause auf 4:1.

Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal richtig spannend. Die Red Bulls gaben nicht auf und fighteten zurück ins Spiel. In der 47. Minute rettete der Villacher Schlussmann noch gegen Brian Fahey mit einem tollen Save, zwei Minuten später traf Dave Meckler in Powerplay zum 2:4. Nur 28 Sekunden später ließ der Ex-Villacher Andreas Kristler dem VSV-Goalie bei einem Schuss genau ins Kreuzeck keine Chance. Die Gäste wirkten zu diesem Zeitpunkt sichtlich KO. Salzburg machte jetzt gehörig Druck auf den Ausgleich, doch dieser wollte nicht mehr gelingen. Nach zwei gefährlichen Konterchancen durch Michael Forney und Brock McBride traf Dominique Heinrich 40 Sekunden vor dem Ende nur die Stange. Der VSV rettete sich über die Zeit und feierte den sechsten Sieg in Folge. Die Red Bulls konnten erstmals seit 29. September nicht punkten.

29.11.13: EC Red Bull Salzburg – EC VSV 3:4 (0:1, 1:3, 2:0)
Schiedsrichter: GEBEI/PODLESNIK, 3.000 Zuseher
Tore Salzburg: 1:1 Komarek (26.), 2:4 Meckler (49./PP), 3:4 Kristler (49.)
Tore Villach: 1:0 Rauchenwald (19.), 1:2 Petrik (28./SH), 1:3 Forney (31./PP), 1:4 Nageler (38.)

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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