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EBEL

VSV holt Last-Minute-Sieg gegen Znojmo

EC VSV. EC VSV

Sensationelles Finish des VSV brachte Wende im Spiel. Keeper Lamoureux und Fortuna sorgten für einen 4:3-Erfolg.

Lang ist es her, als die Villacher Adler das letzte Mal auf heimischen Eis auf Torjagd gingen. Im ersten Heimspiel seit 1. Februar näherten sich die beiden Letztplatzierten der Platzierungsrunde vorsichtig dem gegnerischen Tor. VSV-Kapitän Gerhard Unterluggauer feuerte den ersten gefährlichen Schuss aufs Tor von Znojmo ab (3.). Dann dauerte es neun Minuten, bis das nächste Mal Gefahr aufkam. Diesmal auf der anderen Seite, als Lubomir Stach nur knapp das VSV-Tor verfehlte (12.). Eine Minute später ertönte erstmals die Torsirene in der Villacher Stadthalle: Curtis Fraser (13.) staubte nach einem Ryan-Schuss ins leere Tor ab. In der gleichen Minute vergab Alexander Rauchenwald einen Riesensitzer aufs 2:0.

Ab dem Beginn des zweiten Drittels übernahmen die Gäste aus Tschechien das Kommando. Patrik Novak sorgte mit einem Doppelschlag in der 31. und 33. Minute binnen 154 Sekunden für die Wende. Beim ersten Treffer schlenzte er den Puck wunderschön ins lange Kreuzeck, den zweiten erzielte er aus ähnlicher Position (halb rechts), brachte die Hartgummischeibe jedoch im kurzen Eck unter. Znojmos Peter Pucher hätte im Anschluss (34.) fast auf 1:3 erhöht, hätte nicht Lamoureux mit einem tollen Reflex etwas dagegen gehabt. In Minute 36. war’s dann jedoch so weit: Znojmo nützte sein 5:3-Überzahlspiel gnadenlos. Nach nur 9 Sekunden Powerplay drückte Adam Havlik den von der Bande kommenden Puck ins Tor. Eine Vorentscheidung konnten die Villacher Adler jedoch abwehren: 1:06 Minuten vor dem Ende des 2. Abschnittes hatte Scott Hotham im Powerplay lange Zeit, sich die Scheibe zurechtzurichten und schlenzte die Scheibe exakt ins lange Eck – 2:3.

Im letzten Abschnitt veränderte sich das Spielgeschehen kaum. Znojmo drückte aufs nächste Tor, doch VSV-Keeper Lamoureux hexte förmlich und zeigte bereits Play-off-Form. Als Kapitän Unterluggauer eine 5-Minuten-Strafe (+Spieldauerdisziplinarstrafe) und Petrik im Anschluss daran eine Strafe ausfassten, schien das Spiel gelaufen. In der 2-minütigen 5:3-Überlegenheit von Znojmo hagelte es unzählige Schüsse aufs VSV-Tor, doch Lamoureux ließ nichts anbrennen: Havlik (45.) scheiterte unter anderem mit einem Flachschuss, Stach aus kurzer Distanz. Wenn man die Tore nicht schießt, dann…. lautet eine alte Eishockeyweisheit. So geschehen auch in der Stadthalle: Ryan (54.) zog ab und mit Hilfe von Znojmos Pavlikovsky kullerte die Scheibe zum Ausgleich ins Tor – 3:3. Glück hatten die Adler kurze Zeit später: Nach einem Konter traf Stach (57.) nur die Stange. Nur 0,2 Sekunden vor der Schlusssirene netzte Klemen Pretnar zum 4:3-Sieg des VSV ein. Nach seinem Schlenzer von der Blauen, Znojmos Goalie Hovi war die Sicht verstellt, rissen die VSV-Anhänger die Hände in die Höhe. Der Traum von Platz Vier ist für den VSV durch diesen Sieg nun noch in Reichweite.

26.02.2014: EC VSV – HC Orli Znojmo 4:3 (1:0;1:3;2:0)
Schiedsrichter: Berneker, Nikolic, Zuschauer: 3000;
Tore VSV: Fraser (13.), Hotham (59./pp), Ryan (54.PP), Pretna (60.);
Tore ZNO: Novak (31., 33.), Havlik (36./pp2);

Quelle: EBEL  –   Administrator: Martin Beranek

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