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EBEL

VSV kann im Viertelfinale ausgleichen

Volle Konzentartion bei VSV-Coach Hannu Järvenpää und seinen Cracks. Foto: pixelpoint Foto: pixelpoint

Mit einem 5:2-Sieg über die UPC Vienna Capitals konnte der EC VSV die Best-of-seven-Viertelfinalserie ausgleichen. Am Dienstag gibt es in Wien bereits Spiel drei.

Anders als in Spiel eins, verschlief der EC VSV den Start nicht. Mit einer 105 Sekunden andauernden 5-gegen-3-Überzahl übte Villach früh enormen Druck auf das Tor von Matt Zaba aus. Wien konnte die doppelte Unterzahl zwar überstehen, war beim 1:0 durch Brock McBride aber machtlos. Der Legionär verwertete ein Petrik-Zuspiel, alleine im tiefen Slot stehend, zur Führung der Hausherren (7.). Diesen Schockmoment verdauten die Hauptstädter aber bemerkenswert schnell und waren ab diesem Zeitpunkt aktives Mitglied eines offenen Schlagabtausches. Das intensive Spiel ging – trotz einer Vielzahl an Möglichkeiten auf beiden Seiten – mit der knappen Villacher Führung in die Pause.

Der Pausentee schien bei den Villacher-Cracks besser gewirkt zu haben. Mit zwei sehenswerten Treffern baute Blau-Weiß seine Führung aus. Vor der Sirene konnte Wien noch auf 1:3 verkürzen. Aber der Reihe nach: In der 27. Minute fing Derek Ryan einen völlig missglückten Unterluggauer-Pass aus der Luft herunter, umkurvte das Wiener Gehäuse und setzte den Puck an die Stange. Von dort staubte John Hughes trocken zum 2:0 ab. Zwei Minuten später brachte Benjamin Petrik das Spielgerät hoch vor das Tor, wo Patrick Platzer sträflich alleingelassen stand und gekonnt zum 3:0 abfälschte. Durch einige Strafen schwächte sich der VSV in der Folge selbst, brachte die Caps wieder ins Spiel. Als Konsequenz durfte Rafael Rotter in Minute 33 über das 1:3 jubeln. Nach einem Pass von Markus Schlacher stocherte der Wiener den Puck mühevoll über die Linie.

Curtis Fraser ebnete im Schlussabschnitt den Weg zum ersten Villacher Heimsieg über Wien in dieser Saison. In der 47. Minute fälschte er einen scharfen Schuss von Mario Lamoureux perfekt zum 4:1 ab. Das war der erste Powerplaytreffer an diesem Abend, trotz zahlreicher Strafen. Ebenfalls im Powerplay traf Jonathan Ferland (57.). Bei einem Blueliner von Andre Lakos stand er goldrichtig und staubte sicher zum 2:4 ab. Danach setzten die Donaustädter alles auf eine Karte, nahmen Goalie Zaba vom Eis und kassierten in der Schlussminute noch einen empty-net-Treffer durch Derek Ryan.

09.03.2014: EC VSV – UPC Vienna Capitals 5:2 (1:0,2:1,2:1)
Schiedsrichter: GEBEI/WARSCHAW, Zuschauer: 4142;
Tore VSV: McBride (7.), Hughes (27.), Platzer (29.), Fraser (47./pp), Ryan (60./en);
Tore VIC: Rotter (33.), Ferland (57./pp);
Stand in der Best-of-seven-Viertelfinalserie: UPC Vienna Capitals – EC VSV: 1:1

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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