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EBEL

VSV siegt in Wien und dreht die Serie

EC VSV. EC VSV

Der EC VSV geht nach einem 4:2 Sieg bei den UPC Vienna Capitals in der Best-of-seven-Viertelfinalserie erstmals mit 2:1 in Front. Die Villacher entschieden die emotional geführte Partie mit zwei Treffern im Startdrittel für sich.

Die Gäste aus Villach erwischten einen Blitzstart. Nur 20 Sekunden waren von der Matchuhr gelaufen, da jubelten die Adler schon über die Führung. Derek Ryan bediente seinen kongenialen Sturmpartner John Hughes vor dem Tor ideal und dieser stellte mit einem Schuss ins linke Eck auf 1:0. Kurz darauf regelten Curtis Fraser und Francois Fortier eine Meinungsverschiedenheit mit den Fäusten. Im Anschluss konnten die Caps eine eineinhalbminütige 5-gegen-3 Überzahl nicht nutzen. Der VSV sorgte durch Ryan für Gefahr, sein Versuch wurde aber von Matt Zaba entschärft. Die Kärntner blieben auch in der Folge das etwas aktivere Team und versuchten den Puck aus allen Lagen aufs Tor zu bringen. Die Hausherren fanden ihre beste Chance in dieser Phase durch Jamie Fraser vor, der Jean-Philippe Lamoureux mit seinem Schuss aus kurzer Distanz aber nicht bezwingen konnte. Drei Minuten vor Drittelende hatten die Capitals mit einem Schuss an die Querlatte Pech. Im Gegenzug scheiterten Brock McBride und Derek Ryan nur knapp an Zaba und dem heran rutschenden Jamie Fraser. 16 Sekunden vor der Sirene jubelte erneut Blau-Weiß. Hughes brachte die Scheibe von der blauen Linie aufs Gehäuse, Marco Pewal stand goldrichtig und staubte zum 2:0 ab.

Die Villacher starteten energisch in den Mittelabschnitt, ein Schuss von Ryan rutschte Zaba durch die Schoner, der Puck konnte aber von einem Wiener Verteidiger gerade noch am Überqueren der Torlinie gehindert werden. Im Anschluss konnten die Caps in einer weiteren doppelten numerischen Überlegenheit erstmals anschreiben. Francois Fortier wurde auf der linken Seite ideal freigespielt und beförderte das Spielgerät über den quer liegenden Lamoureux zum Anschlusstreffer in die Maschen (28./PP2). Die Adler antworteten ebenfalls im Powerplay. Eric Hunter stellte den alten Vorsprung mit einem Schuss aus spitzem Winkel durch die Beine von Zaba wieder her (30./PP1). Nachdem die Heimischen ein weiteres Überzahlspiel nicht verwerten konnten, war es Benjamin Petrik der gefährlich vor dem Wiener Tor auftauchte. Sein Versuch wurde aber von Zaba zunichte gemacht.

Der EC VSV erwischte auch im Schlussdrittel den besseren Start. Die dreiminütige Druckphase brachte allerdings keinen Treffer ein. Die Strafe der Hausherren folgte auf den Fuß. Kris Beech schnappte sich die Scheibe kurz nach der Mittellinie, startete ein Solo durch die Villacher Defensive und schloss mit einem schönen Wristshot unter die Latte zum 2:3 aus Wiener Sicht ab (45.). Die Caps drückten weiter, Justin Keller blieb bei seinem Solo-Break gegen Lamoureux aber nur zweiter Sieger. Der Treffer gab den Donaustädtern viel Aufwind, aus allen Lagen prasselten Schüsse auf Lamoureux ein. Kurz darauf war der Bruder des VSV-Schlussmannes einer der Hauptdarsteller. Der Amerikaner brachte den Puck aufs Tor, Zaba ließ nach vorne abprallen, Marco Pewal schnappte sich erneut den Rebound und stellte auf 4:2. Die Hausherren versuchten noch einmal heran zu kommen, hatten aber in den letzten zwei Minuten eine Unterzahl zu überstehen. Die Gäste ließen die Scheibe geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren und brachten das Ergebnis so über die Zeit.

11.03.2014: UPC Vienna Capitals – EC VSV 2:4 (0:2, 1:1, 1:1)
Schiedsrichter: GEBEI/SMETANA 5.150 Zuseher
Tore Wien: Fortier (28./pp2), Beech (45.)
Tore Villach: Hughes (1.), Pewal (20., 53.), Hunter (30./pp1)
Stand in der Best-of-seven-Viertelfinalserie, VIC – VSV: 1:2

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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