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EBEL

Wiedersehen mit Petri Matikainen in Klagenfurt

Petri Matikainen beendete in Klagenfurt seine aktive Karriere, nun kommt er als Headcoach der Steirer zurück.

Als Spieler ließ Petri Matikainen seine Karriere beim EC-KAC ausklingen. 76 Mal trug der Finne 1997/98 und 1998/99 den Dress der Rotjacken und erreichte mit dem Rekordmeister beide Male das Finale. Dort musste man allerdings der VEU Feldkirch bzw. Erzrivale EC VSV den Vortritt lassen. „Mit Dieter Kalt, er ist jetzt Co-Trainer beim EC-KAC, habe ich damals noch zusammengespielt“, erinnerte sich Petri Matikainen und fuhr fort: „Ich war seit damals nur noch einmal in Klagenfurt, in die Stadthalle hat es mich gar nie mehr verschlagen. Ich bin schon gespannt auf das Spiel: Es ist schon etwas Besonderes als Trainer einer gegnerischen Mannschaft dorthin zurückzukehren, wo man seine Karriere als Spieler beendet hat. Wir sind die Underdogs, denn der EC-KAC hat eine große Vergangenheit, ist (Rekord-)Meister. Meine Jungs wollen aber ein gutes Spiel abliefern und etwas aus Klagenfurt mitnehmen“, so Matikainen. Ein Vorhaben, das den 99ers zuletzt am 04. Jänner 2011 gelang! Damals siegten die Grazer in Klagenfurt knapp mit 4:3, seither gab es zehn Leermeldungen.

Zuletzt unterlagen Olivier Latendresse und Co. daheim dem HCB Südtirol am Donnerstag mit 1:4. Bis zur 50. Minute führten die Murstädter mit 1:0. Für die Truppe von Petri Matikainen war es die dritte Niederlage in Folge. „Die Jungs haben 40 Minuten ganz gut gespielt. Im Schlussabschnitt wurden wir dann leider zu passiv. Es ist ein Lernprozess. Wir müssen unsere Fehler jetzt Spiel für Spiel weiter reduzieren“, weiß der Finne, dessen Team bereits fünf Spielen nicht mehr im Powerplay getroffen hat. Aktuell halten die Moser Medical Graz99ers bei einer Powerplay-Effizienz von nur 13,10 Prozent, erzielten bisher elf Treffer in 84 Überzahlspielen und belegen nur Platz elf in der Powerplay-Wertung. Allerdings hat Graz bisher auch die allerwenigsten Überzahlspiele zugesprochen bekommen. „Wir müssen die Scheibe mehr forcieren. um das Powerplay zu kriegen, dann werden wir auch mehr Tore in Überzahl schießen“, so der Trainer.

Die Moser Medical Graz99ers müssen am Sonntag in Klagenfurt weiterhin ohne Stürmer Francis Lemieux auskommen. Das Duell mit dem EC-KAC ist auch das Duell um Platz 7.

Auch der EC-KAC will den Anschluss an die Top 6 nicht verlieren und braucht nach der Niederlage in Linz gegen die Moser Medical Graz99ers daheim unbedingt zwei Punkte. Mit einem vollen Erfolg über die Steirer würde der Tabellenachte zumindest einen Platz in der Tabelle gut machen. Headcoach Christer Olsson muss aber weiterhin auf Mike Siklenka und Jamie Lundmark (beide gesperrt) verzichten. Auch der EC-KAC geizte zuletzt mit Treffern und kämpft mit dem Powerplay (Effizienz: 13,82%). „In Linz haben wir im entscheidenden Moment nicht das 2:0 gemacht und im Gegenzug das 1:1 bekommen. Das hat uns den Schwung genommen. Wir tun uns derzeit schwer Tore zu machen. Das Glück wird aber sicher wieder zu uns zurückkommen Wir versuchen es mit schießen, schießen und schießen und härter zum Tor gehen“, so Torschütze Max Isopp. Gegen die Moser Medical Graz99ers haben die Klagenfurter am Sonntag daheim eine tolle Serie zu verteidigen, sie sind seit fast drei Jahren oder mittlerweile zehn Heimspielen gegen die 99ers unbesiegt. „Das soll auch so bleiben.“, stellte der Verteidiger klar.

Sonntag, 01. Dezember 2013 (17:30 Uhr)
EC-KAC – Moser Medical Graz99ers
Schiedsrichter: BERNEKER, SMETANA, Dreier, Kalb

Bisheriges Saisonduelle:
13.09.2013: Moser Medical Graz99ers – EC-KAC 1:0 (1:0,0:0,0:0)
22.09.2013: EC-KAC – Moser Medical Graz99ers 3:0 (0:0,1:0,2:0)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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