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EBEL

Znojmo trifft auf Graz und Dornbirn

Lubomir Stach (HC Orli Znojmo) und Graham Mink (Dornbirner Eishockey Club) (Foto: ©DEC/GEPA pictures.) Lubomir Stach (HC Orli Znojmo) und Graham Mink (Dornbirner Eishockey Club) (Foto: ©DEC/GEPA pictures.)

Eine Eishockey-intensive Woche steht dem HC Orli Znojmo bevor, denn gleich vier Spiele warten auf die Tschechen in den nächsten sechs Tagen. Am Donnerstag empfangen die roten Adler die Moser Medical Graz99ers und nur 24 Stunden später gastiert der Dornbirner EC in Tschechien. Danach folgen die Duelle gegen Wien (So/A) und den EC VSV (Di/H). Derzeit hat die Truppe von Jiri Reznar den begehrten sechsten Platz inne, der zur direkten Play-off-Qualifikation reicht. Die Top sechs sind allerdings hart umkämpft, so trennen Platz drei und Rang acht nur drei Punkte! Umso wichtiger sind für Jiri Beroun und Company die anstehenden Duelle gegen die unmittelbaren Konkurrenten Moser Medical Graz99ers (7.), Dornbirn (9.), UPC Vienna Capitals (4.) und Villach (5.). „Das Wochenende mit drei Spielen in vier Tagen wird hart. Aber es trifft alle Teams gleich und wir trainieren das ganze Jahr dafür. Wir wollen unbedingt gewinnen, denn wir brauchen die Punkte im Kampf um die Top 6“, so Petr Beranek, der eine Sturmlinie mit Jan Seda und Kapitän Jiri Beroun bildet.

Angstgegner und Lieblingsgegner kommen

Gegen die Moser Medical Graz99ers und den Dornbirner Eishockey Club hat der HCO völlig unterschiedliche Bilanzen: Während die Tschechen gegen die Steirer erst zwei von elf Duellen gewinnen konnten, hat man gegen die Bulldogs eine blütenweiße Weste (7:0-Siege) zu verteidigen.

Auf den 20-jährigen Stürmer sollten die Gegner besonders aufpassen. Zuletzt beim historischen 4:0-Heimsieg gegen Wien erzielte Petr Beranek ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor. Damit konnte der Tscheche seinen Scoring-streak weiter fortsetzen, punktete das sechste Mal in Folge bzw. traf zum dritten Mal in Serie! Insgesamt hält Beranek bei vier Goals und zehn Vorlagen aus 20 Spielen. „Wir überstanden beim Stand von 0:0 im ersten Drittel eine 3-gegen-5-Unterzahl ohne Gegentreffer, das war sicher ein Schlüsselfaktor. Im Gegensatz zum Spiel in Wien machten wir auch keine Fehler und schossen die nötigen Tore. Das ganze Team machte einen super Job“, erzählte Beranek, der sich über seinen tollen Lauf freut: „Es freut mich, dass ich der Mannschaft mit meinen Toren helfen kann. Zurzeit habe ich das Glück und der Puck springt für mich. Ich hoffe, es geht in dieser Tonart weiter. Nun warten schwierige Aufgaben gegen Graz und Dornbirn auf uns. Gegen Graz haben wir noch nicht viel gewonnen, aber das wollen wir ändern. – Die Bulldogs sind heuer um einiges stärker als im Vorjahr. Wir müssen wieder unser Spiel spielen, wie gegen Wien, denn vor unseren Fans zählt für uns nur der Sieg.“

Beim HCO fehlen Peter Pucher und Jan Lattner (beide verletzt), Jan Müller ist fraglich. Martin Podesva feiert hingegen sein Comeback.

99ers wollen zurück auf die Siegerstraße und wieder in die Top 6

Die Moser Medical Graz99ers mussten zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen und flogen dadurch aus den Top 6. Nach der 6:8-Niederlage in Dornbirn verloren die 99ers auch daheim gegen Leader EC Red Bull Salzburg 1:2. „In Dornbirn haben wir zur Halbzeit der Partie aufgehört zu spielen und einen sicheren Sieg noch aus der Hand gegeben. Gegen die Bullen haben die Spieler alles hineingeworfen, gekämpft und versucht dem Game Plan zu folgen. Wir hatten unsere Momente und Möglichkeiten, aber leider nur einen Treffer erzielt. Die Mannschaft bewegt sich in die richtige Richtung. Es ist aber ein Lernprozess, nichts geht von heute auf morgen. Ich möchte die Mannschaft noch etwas schneller machen“, so Trainer Petri Matikaien.

Nun wartet auf die Murstädter am Donnerstag das Gastspiel in Znojmo. Die Tschechen halten aktuell mit 27 Punkten Platz 6. Auf Rang 7 folgen aber bereits die Punktegleichen Moser Medical Graz99ers, die allerdings schon zwei Spiele mehr absolviert haben als der HCO: Die Steirer reisen auf jeden Fall mit guten Erinnerungen nach Tschechien, konnten neun von elf Duellen mit dem HCO für sich entscheiden. In dieser Saison gewannen die Murstädter bisher beide Begegnungen. „Das ist bereits Geschichte und bedeutet nichts für das Spiel. Znojmo ist ein typisch tschechisches Team: Sie haben eine schnelle und erfahrene Mannschaft mit guten Spielern und sie schalten sehr schnell von Defensive auf Offensive um. Wir hatten noch kein leichtes Spiel heuer und es wird auch in Znojmo schwer. Wir werden aber gut vorbereitet sein. Die Jungs müssen sich ans System halten, wie in den anderen Spielen auch“, sagte der Finne, der auf Olivier Labelle und Andreas Wiedergut (verletzt) verzichten muss. Einige weitere Cracks sind leicht angeschlagen, werden ihre Zähne aber wohl zusammen beißen.

Mit einem Sieg in Znojmo würden die Moser Medical Graz99ers in der Tabelle der Erste Bank Eishockey Liga zumindest auf Platz 5 vorstoßen.

Donnerstag, 21. November 2013 (18:30 Uhr)
HC Orli Znojmo – Moser Medical Graz99ers
Schiedsrichter: ERD, KASPAR, Dreier, Ettlmayr

Bisherige Saisonduelle:
15.09.2013: HC Orli Znojmo – Moser Medical Graz99ers 2:3 n. P. (0:0,0:0,2:2,0:0,0:1)
18.10.2013: Moser Medical Graz99ers – HC Orli Znojmo 4:1 (2:0,1:1,1:0)

Freitag, 22. November 2013 (18:30 Uhr)
HC Orli Znojmo – Dornbirner Eishockey Club
Schiedsrichter: TRILAR, WARSCHAW, Hütter, Rakovic

Bisherige Saisonduelle:
12.10.2013: Dornbirner Eishockey Club – HC Orli Znojmo 3:4 (0:0,2:2,1:2)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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