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EBYSL

KAC-Nachwuchscoach Ressmann gesperrt

Gerald Ressmann, EBYSL-Headcoach des EC-KAC. Foto: Wilhelm Valentin Gerald Ressmann, EBYSL-Headcoach des EC-KAC. Foto: Wilhelm Valentin

Aus dem Schiedsrichterbericht und dem zur Verfügung stehenden Videomaterial geht hervor, dass der Headcoach vom EC-KAC, Gerald Ressmann und der Headcoach von HK Olimpija, Ales Burnik, bei 50:31 ihre Spieler nicht von einem Raufhandel zurückhalten konnten.

Aus Sicht des Department of Players Safety haben die Spieler in der betreffenden Situation durch ihr Verhalten dem Ansehen und der Integrität des Sportes geschadet. Die Verantwortung dafür trägt der Headcoach. Die Werte des Eishockeysports werden nicht durch Raufereien, übertriebene Härte oder gar Massenraufereien von mehreren Spielern repräsentiert. Eine Rauferei – die durch die Emotion des Spieles entsteht – zwischen zwei dazu bereiten Spielern ist etwas völlig anderes, als ein Raufhandel währed einer Unterbrechung, in den fast alle Spieler verwickelt sind. Die Basis und der Grundgedanke des Eishockeysportes sind nicht unnötige und übertriebene Härte. Solch ein Verhalten schadet dem Sport und kann außerdem zu schweren Verletzungen führen.

Die EBEL, EBYSL und EBJL ziehen die Headcoaches zur Verantwortung für das Verhalten ihrer Spieler. Denn die Headcoaches sind es, die mit den Athleten täglich arbeiten und Einfluß auf deren Verhalten nehmen. Speziell in den Altersklassen U20 und U18 erlaubt das IIHF Regelwerk keine Raufhandel oder übertriebene Härte während Spielunterbrechungen. In allen solchen Fällen – wie auch in dem betreffenden Spiel – sind die Headcoaches ihres jeweiligen Teams zur Verantwortung dafür zu ziehen, dass die Integrität des Eishockeysportes aufrecht erhalten bleibt.

Gemäß des EBEL Strafenkatalogs, Ref. Nr. 150 – Sportliche Schädigung durch Mitglieder des Trainerteams, wird über Gerald Ressmann (EC-KAC) und Ales Burnik (HK Olimpija) mit sofortiger Wirkung eine Sperre von je 1 EBYSL Pflichtspiel ausgesprochen.

Robin Köfer und Martin Rus fassen je 3-Spiele-Sperre aus

Robin Köfer vom EC-KAC nach einem gefährlichen Check mit dem Stock im Bereich des Kopfes und Gesichtes seines Gegenspielers und Martin Rus von Ljubljana nach einem Raufhandel wurden für je 3 Spiele gesperrt.

Aus dem Schiedsrichterbericht und dem zur Verfügung stehenden Videomaterial geht hervor, dass Robin Köfer (#28) vom EC-KAC seinen Gegenspieler in einer Art und Weise gecheckt hat, die als Check mit dem Stock einzustufen ist.

Aus Sicht des Department of Player Safety (DOPS) ist klar, dass Robin Köfer gegen seinen Gegenspieler einen gefährlichen Check mit dem Stock im Bereich des Kopfes und Gesichtes durchführt. Es wurde mit berücksichtigt, dass das Spiel unterbrochen war und Köfer einen langen Anlauf auf seinen Kontrahenten nahm. Der erste Kontakt erfolgte mit dem Stock im Kopf- und Nackenbereich. Bei der zweiten Berührung hat Köfer beide Hände am Schläger und versetzt seinem Gegner einen Cross-Check im Kopf- und Nackenbereich. Es wurde auch mit berücksichtigt, dass Köfer von seinem Gegenspieler kurz zuvor einen Bodycheck erhalten hatte. Offensichtlich wollte er Revanche dafür nehmen. Der Schiedsrichter hatte wegen dem Bodycheck an Köfer eine Strafe angezeigt und Köfers Aktion war völlig unnotwendig.

Der Schläger dient beim Eishockey dazu, den Puck zu spielen und sollte am bzw. knapp über dem Eis geführt werden. Er sollte mit Sicherheit nicht als Waffe für Revancheaktionen eingesetzt werden. Ein solches Verhalten wird auch nicht toleriert werden. In dem betreffenden Fall gab es keine Verletzung. Allerdings ist es ein schmaler Grat zu einer möglichen schweren Verletzung des Gegenspieler bei einer solchen Aktion.

Gemäß des EBEL Strafenkatalogs, Ref. Nr. 123 – Stockcheck, wird über Robin Köfer mit sofortiger Wirkung eine Sperre von 3 Pflichtspielen ausgesprochen.

Auch Ljubljana’s Martin Rus für drei Spiele gesperrt

Aus dem Schiedsrichterbericht und dem zur Verfügung stehenden Videomaterial geht hervor, dass Martin Rus vom HK Olimpija (#48) bei 50:31 in einen Raufhandel mit einem Gegenspieler verwickelt ist und dabei unnötige Härte einsetzt.

Aus Sicht des Department of Player Safety (DOPS) ist klar, dass Martin Rus in einen Raufhandel verwickelt wird. Als die Rauferei schon zu Ende war, schlug Martin Rus noch weiter auf seinen am Eis liegenden Gegenspieler ein. In dieser Situation war Rus auf seinem Gegenspieler, der wehrlos auf dem Rücken lag, wobei sein Kopf am bzw. nur knapp über dem Eis war. Hier ist es absolut unangebracht, noch weiter auf den Gegner einzuschlagen. Ein solches Verhalten kann zu schweren Verletzungen führen. Es wurde auch mit berücksichtigt, dass es sich um die zweite Auseinandersetzung bei der gleichen Unterbrechung handelte und Martin Rus klar als der Auslöser des Raufhandels war.

Gemäß des EBEL Strafenkatalogs, Ref. Nr. 128 – Übertriebene Härte, wird über Martin Rus mit sofortiger Wirkung eine Sperre von 3 Pflichtspielen ausgesprochen.

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