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INL

Inter-National-League: Zwei Teams mit „Matchpuck“

Zumindest zwei „Best-of-Five“-Viertelfinalserie der Inter-National-League werden in eine Verlängerung gehen. Der FBI VEU Feldkirch gelang am Samstag im ersten Antreten beim HC Neumarkt Riwega ein Auftakt nach Maß in das Viertelfinale. Trotz eines 1:3-Rückstandes nach 20 Minuten kämpften sich die Vorarlberger zurück und drei Minuten vor Spielende auch noch in die Overtime.

In der Verlängerung wurde Martin Tomasek mit seinem Treffer in Unterzahl zum 5:4- Sieg zum Matchwinner für die VEU. Tags darauf schlugen die Südtiroler allerdings zurück, gewannen mit 2:1 und glichen in der Serie auf 1:1 aus. Am kommenden Wochenende haben die Feldkircher zwei Mal Heimrecht und die Chance, in die nächste Runde aufzusteigen.

Ebenfalls 1:1 im „Best of Five“ steht es zwischen HC Südtirol Bank Eppan und Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald. Im ersten Duell erkämpften sich die Südtiroler einen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen, den Eppan aber nicht bestätigen konnte. Auch am Sonntagabend sollte es eine Begegnung auf Augenhöhe werden, die erst zwei Minuten vor dem Ende entschieden wurde. In Unterzahl brachte Marcel Wolf mit dem Tor zum 1:0 (59.) die „Wälder“ auf die Siegerstraße. „Wir haben nie aufgegeben und immer an den Sieg geglaubt. Diese Leidenschaft werden wir auch in den beiden Heimspielen demonstrieren“, meinte Bregenzerwalds Trainer Henrik Alfredsson, der mit seiner Mannschaft Freitag und Samstag die „Pirates“ zum heißen Tanz in Dornbirn bitten wird.

In den anderen beiden Viertelfinalserien haben die Heimteams jeweils mit zwei Siegen vorgelegt. Der HC Gherdeina, Sieger des Grunddurchgangs und der „Master Round“, setzte sich gegen Qualifikant HK Jesenice mit 4:1 und 5:2 jeweils klar durch und kann bereits am Samstag mit einem weiteren Erfolg den Einzug unter die besten Vier sicherstellen. Ebenfalls nur noch einen Sieg benötigen die „Eisbären“ vom EK Zell am See gegen den EHC Palaoro Lustenau. Die Salzburger kontrollierten die erste Begegnung der rein österreichischen Viertelfinalpaarung ab dem Schlussdrittel, Igor Rataj und Franz Wilfan trafen in dieser Partie beim 6:2-Erfolg doppelt. Im zweiten Duell konnten die Lustenauer eine frühe Führung nicht weiter ausbauen, Zell am See hatte danach stets eine komfortable Führung im Rücken. Am Ende wurde es beim 5:4 knapp, die „Eisbären“ holten sich dennoch den ersten „Matchpuck“ in dieser Serie.

Viertelfinale (Best of Five)
Weitere Spieltermine: 08.03., 09.03.; falls nötig: 11./12.03.
1. HC Gherdeina – HK Jesenice, Best-of-Five: 2:0 (4:1, 5:2)
2. HC Südtirol Bank Eppan – EHC-Bregenzerwald, Best-of-Five: 1:1 (3:2 n.P., 0:1)
3. HC Neumarkt Riwega – FBI VEU Feldkirch, Best-of-Five: 1:1 (4:5 n.V., 2:1)
4. EK Zell am See – EHC Palaoro Lustenau, Best-of-Five: 2:0 (6:2,5:4)

Modus

In serienentscheidenden Spielen (frühestens ab Begegnung drei) wird bei einer Verlängerung so
lange eine 20-minütige Overtime gespielt, bis ein Sieger feststeht. Bei den anderen Spielen, bei
denen eine Verlängerung notwendig ist, wird diese fünf Minuten dauern und bei anhaltendem
Unentschieden ein Penaltyschießen den Sieger ermitteln.

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