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Nationalteam Herren

Manny Viveiros enttäuscht von der Mannschaft

Manny Viveiros Manny Viveiros war zufrieden mit seiner Truppe © Rudolf Beranek

Im Austria Tirol House gab Eishockey-Teamchef Manny Viveiros am Mittwoch eine  Stellungnahme zu den nächtlichen Vorfällen vor dem Play-off-Qualifikationsspiel gegen  Slowenien ab: „Nach internen Gesprächen wird es Konsequenzen geben.“

Eishockey-Teamchef Manny Viveiros nahm am Mittwochnachmittag im Austria Tirol House zu den  Vorfällen im Vorfeld des Play-off-Qualifikationsspiels gegen Slowenien, das mit 0:4 am Dienstag  verloren ging, im Detail Stellung.

„Ich bin von der Mannschaft sehr enttäuscht. Ich habe den Spielern großes Vertrauen entgegengebracht, rückblickend war dies leider ein Fehler, den ich begangen habe. Das Verhalten  einzelner Spieler ist unentschuldbar“, meinte der Head Coach der österreichischen  Nationalmannschaft im Rahmen einer Pressekonferenz.

Einige Eishockeyspieler, deren Namen dem Österreichischen Eishockeyverband (ÖEHV) bekannt  sind, waren nach dem 3:1-Gruppensieg gegen Norwegen zu spät in die Unterkunft ins Olympische  Dorf zurückgekehrt. „Wir werden diese Situation nach einer genauen Analyse und einer Recherche  in den nächsten Tagen intern besprechen und Konsequenzen ziehen. Es geht nicht, dass einige  Spieler vor einem derart wichtigen, fast schon historischen Spiel den Fokus auf das Wesentliche  verlieren“, so der Teamchef weiter.

Die gesamte Nationalmannschaft wird am Donnerstag die Heimreise antreten. Im April gibt es  nach der Meisterschaft das nächste Zusammentreffen mit den Teamspielern, die sich dann  intensiv auf die IIHF Weltmeisterschaft Division IA (20. bis 26. April) in Südkorea vorbereiten  werden. Im Rahmen dieser Vorbereitung gibt es auch zwei Länderspiele gegen Slowenien in Wien  (10. April) und gegen Ungarn in Budapest (12. April).

„Wir haben in den letzten zwei Jahren eine gute Entwicklung genommen. Dieser eine Abend hat  uns wieder zurückgeworfen. Wenn sich die Emotionen in dieser Sache wieder gelegt haben,  werden wir eine Entscheidung über die Konsequenzen treffen. Die Spieler haben sich entschuldigt,  auch wenn dieses Verhalten im Grunde unentschuldbar ist“, fügte ÖEHV-Präsident Dr. Dieter Kalt  hinzu. (Quelle: ÖEHV).

Dies war nicht der erste Vorfall in diesem Bereich. Bereits 2003 gab es bei der Weltmeisterschaft in Helsinki vor dem Spiel gegen Deutschland die gleichen Probleme und einige „Verdächtige“ von damals stehen heute noch immer im Nationalteamkader. Ganz aus der Schusslinie kann sich die Trainertruppe um Manny Viveiros, Rob Daum und Christian Weber nicht nehmen, schließlich sollte man vor einem entscheidenden und historischen Spiel wissen, was die Spieler in ihrer Freizeit so machen. Normalerweise gibt es fixierte Tagesabläufe – scheinbar nicht in unserem Nationalteam. Nach dem „hoppala“ von Sportdirektor Alpo Suhonen bei der Eröffnung der Spiele, steht nun das gesamte Nationalteam negativ im internationalen Rampenlicht. (Anm. d. Red.)

Administrator: Rudolf Beranek

 

 

 

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