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Nationalteam Herren

Nationalmannschaft nimmt Abschied von Sotschi

Thomas Vanek Auch Thomas Vanek war gegen Slowenien chancenlos @ Rudolf Beranek

Die Österreicher hatten bereits in der dritten Minute eine gute Chance auf den Führungstreffer als nach einem schönen Pass von Manuel Latusa der Schuss von Gerhard Unterluggauer nur knapp die Kreuzecke verfehlte. Nach vier Minuten Spielzeit erste gute Möglichkeit für Michael Grabner. Nach 4:25 Minuten musste Michael Raffl wegen Stockschlag auf die Strafbank und die Slowenen wurden gefährlich vor dem heimischen Tor. Österreich brachte die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel und Anze Kopitar schoss das 1:0 für die Slowenen, wobei Goalie Mathias Lange nicht sehr glücklich aussah. Nach 8:43 ersten Powerplay für Österreich nach Stockschlag gegen Thomas Vanek. Gute Chance für Michael Grabner nach Pass von Thomas Vanek aber Kristan hielt. Danach konnten die Slowenen einen Stangenschuss verzeichnen. Nach einer Strafe für Sabolic kam Österreich zum zweiten Powerplay. Thomas Vanek verlor die Scheibe auf der blauen Linie und Jan Urbas erzielte das Short-Handed-Goal in die kurze Ecke zum 2:0 für die Slowenen. 2:09 Minuten vor Ende des ersten Drittel ein Wechselfehler bei den Österreichern und damit verbunden eine unnötige zwei Minutenstrafe für die Heimischen. Slowenien machte sofort wieder Druck auf das Tor und hatten bei einem Lattenschuss von Mursak viel Glück.

Das zweite Drittel begann mit einem schweren Fehler von Robert Lukas der zu einer gefährlichen Szene vor dem österreichischen Tor führte. Die Slowenen beherrschten immer mehr das Spiel und nach einem Fehler von Andre Lakos stellte Sabahudin Kovačevič mit einem Hammer von der blauen Linie auf 3:0 für die Slowenen. Nach sieben Minuten musste VSV – Verteidiger Klemen Pretnar auf die Strafbank, Überzahlchance für Österreich mit einigen Chancen jedoch ohne Treffer. In Folge fand Andre Lakos eine gute Chance vor, jedoch in Robert Kristan den Meister. Nach 12:21 Minuten Spielzeit ein unnötiger Stockschlag von Manuel Latusa und Österreich war wieder einmal in Unterzahl. Die Slowenen kontrollierten geschickt die Scheibe und tauchten immer wieder brandgefährlich vor dem heimischen Tor auf. Österreich überstand diese Situation ohne Gegentreffer. Drei Minuten vor Drittelende eine gute Chance für Andreas Nödl der jedoch an dem hervorragend positionierten Robert Kristan scheiterte. Knapp vor Drittelende eine umstrittene Strafe gegen Thomas Vanek wegen Hakens. Damit ging Österreich in Unterzahl in den Abschlussabschnitt.

Bereits nach drei Minuten ein schöner Pass von Marcel Rodman auf Jan Urbas der an Lange scheiterte. Nach sieben Minuten eine der wenigen Chancen für Manuel Latusa, Kristan war jedoch auf dem Posten. Danach die nächste Chance für Österreich für Thomas Vanek nach Pass von Michael Raffl aber Kristan klärte abermals. Mario Altmann beging ein dummes Foul vor dem gegenerischen Tor und musste wegen Beinstellen zwei Minuten auf die Strafbank. Damit wurden die Chancen für Österreich immer geringer die Partie noch zu drehen und die Slowenen verteidigten die Führung souverän. Drei Minuten vor Spielende ging Mathias Lange aus dem Tor und Headcoach Manny Viveiros nahm ein Timeout. Trotz sechs Feldspieler gelang den Slowenen durch Jan Mursak das Empty-Net-Goal zum 4:0.

Slowenien ging engagierter und mit mehr Siegeswillen in dieses entscheidende Spiel, Österreich dürfte den Sieg gegen Norwegen zu intensiv gefeiert haben, denn unser Team wirkte saft- und kraftlos und verpasste mit dem schlechtesten Spiel im Olympiaturnier die historische Chance in das Viertelfinale einzuziehen.

Österreich – Slowenien 0:4  (0:2 0:1 0:1)

Torschützen: Kopitar (6.), Urbas (12.), Kovačevič (24.), Mursak (58.)

Administrator: Rudolf Beranek

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