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Nationalteam Herren

Österreichische Eishackler in Sotschi gelandet

Manny Viveiros Manny Viveiros war zufrieden mit seiner Truppe © Rudolf Beranek

Am Donnerstag betrat die österreichische Nationalmannschaft erstmals das Eis der Bolshoy Arena bei den XXII. Olympischen Winterspielen in Sotschi. Das gesamte Eishockeyequipment erreichte die Eishalle nach vielen Kontrollen erst um Mitternacht.

Die letzten zwei Tage (oder besser gesagt Nächte) waren für die Zeugwarte der österreichischen Nationalmannschaft kein Honigschlecken. Zuerst das späte Verpacken der Ausrüstung und des  gesamten Equipments nach dem Länderspiel gegen Dänemark, dann der Flug nach Sotschi und  das Einräumen der geräumigen Kabine in der Bolshoy Arena kurz nach Mitternacht. Die zahlreichen Sicherheitskontrollen bei den Eingängen rund um das Olympische Dorf und den Olympischen Park verzögerten die Anlieferung, die aber schlussendlich vollzählig in der österreichischen Kabine ankam. Perfekt eingeräumt konnten die Spieler der Nationalmannschaft dann Donnerstagvormittag erstmals das olympische Eis und den olympischen Flair spüren. „Es waren gute erste 90 Minuten Eistraining“, meinte Thomas Koch, der allerdings hinzufügte: „Am Eis bildet sich sehr rasch viel Schnee. Die Oberfläche ist hier noch nicht optimal.“ Teamchef Manny Viveiros konnte dennoch an seinem offensiven System mit den Spielern arbeiten: „Wir haben mehrere Varianten einstudiert, um auf das Spielsystem unserer Gegner besser reagieren zu können.“

Ralph Krueger besuchte das Training der Österreicher

Ein Beobachter in der Arena war Ralph Krueger, ehemaliger Trainer der VEU Feldkirch und  derzeitiger Scout für Team Kanada. „Das gleiche werden auch wir machen, wenn Kanada und  Finnland zum ersten Mal auf dem Eis stehen“, ergänzte Viveiros.

Am vorläufigen Plan mit den inoffiziellen Spielen gegen Slowenien und Lettland wird festgehalten.  Es könnte aber durchaus die Möglichkeit bestehen, dass gemeinsame intensivere Trainings-einheiten stattfinden. „Vielleicht spielen wir gemeinsam Powerplay- und Unterzahlsituationen durch. Vielleicht dauert unsere gemeinsame Session auch nur 40 Minuten“, ließ Teamchef Viveiros den genauen Ablauf, der mit den Trainer der gegnerischen Mannschaften abgestimmt wird, noch offen.

Quelle: ÖEHV – Administrator: Rudolf Beranek

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